D A R M H I L F E . DE Hilfe durch die natürliche Hocksitzhaltung bei Prostata-Problemen, Blasenentzündung, Verstopfung, Hämorrhoiden, Darmkrebs, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Divertikulose, Hernien, Fibromen, sexueller Dysfunktion, Beckenorganvorfall, bei der Geburtsvorbereitung etc. |
||
| ZURÜCK ZUM HAUPTMENÜ |
|---|
Die Natur weiß es am besten
von Jonathan Isbit (ins Deutsche übersetzt)
KAPITELAUSWAHL
| 1. Einleitung | 13. Herzinfarkt |
| 2. Historischer Hintergrund | 14. Hämorrhoiden |
| 3. Toiletten im Altertum | |
| 4. Sieben Vorteile plus Diagramme |
16. Prostataleiden |
| 5. Appendizitis | |
| 6. Harnblaseninkontinenz | |
| 7. Kolitis und Morbus Crohn | |
| 8. Darmkrebs | 20. Fazit |
| 9. Verstopfung | |
| 10. Vergiftung des Dünndarms | |
| 11. Divertikulose und Hernien, Hiatushernie und Refluxösophagitis |
23. Befürworter |
| 12. Gynäkologische Störungen (wie Endometriose / Gebärmutterentfernung / Beckenorganvorfall / Rektozele / Gebärmutterfibrom) |
|
25. Quellenangaben |
Geburtshilfetrainer weisen Frauen immer darauf hin, das Valsalva Manöver zu verhindern, welches darin besteht, den Atem anzuhalten, während man preßt. Dies übt großen Druck auf die Gebärmutter und den Beckenboden aus.
Leider ist dieses Manöver unvermeidlich, wenn man eine konventionelle Toilette benutzt. Das ist der Grund, warum werdende Mütter ihre tägliche Darmentleerung als eine solch unbequeme und frustrierende Erfahrung erleben. Verstopfung während der Schwangerschaft wird als „normal“ betrachtet, da die meisten Ärzte sich in Unkenntnis über die abnormale Bauweise unserer modernen Toiletten befinden.
Abgesehen von der Verbesserung der Darmentleerung erweist sich die Darmentleerung in der natürlichen Hocksitzhaltung auch auf anderen Wegen während der Schwangerschaft als hilfreich:
1. Hämorrhoiden, von denen bis zu 50 Prozent der schwangeren Frauen betroffen sind, werden vermieden (gemäß der Internetseite http://www.aHealthyMe.Com).
2. Indem das Ansammeln von Giften im Darm vermieden wird, steht dem wachsenden Embryo eine sauberere, gesündere Umgebung zur Verfügung.
3. Es wird die Flexibilität entwickelt, die für eine Geburt in der vorteilhaftesten und natürlichsten Haltung benötigt wird. Die natürliche Hocksitzhaltung öffnet den Geburtskanal vollständig und hilft, den Beckenboden vor Verletzungen zu bewahren.
|
|---|
Diese Yogahaltung nennt man “Malasana Vorbereitung” (englisch: "mala-sana preparation”). Sie trainiert die benötigte Flexibilität, um eine natürliche Geburt durchzuführen (und hilft bei der Darmentleerung).
Sie funktioniert leichter, wenn der Rücken dabei an einer Wand lehnt.
Eine Studie, die im Jahr 1969 im “Journal of Obstetrics and Gynaecology of the British Commonwealth” publiziert wurde, hat herausgefunden, daß die natürliche Hocksitzhaltung den verfügbaren Querschnitt des Geburtskanals um 20 bis 30 Prozent erhöht. 25 Die herkömmliche Sitztoilette hat Frauen unfähig gemacht, längere Zeit in der natürlichen Hocksitzhaltung zu verweilen, welche eine schnellere und bequemere Geburt bei geringerer Anstrengung ermöglichen würde. Sie würde auch die Notwendigkeit von medizinischen Interventionsmaßnahmen wie Geburtszangen, Saugglocken, Epiduralanästhesie (d.h. Rückenmarksanästhesie) und Dammschnitten reduzieren.
Die drastischste Form medizinischer Intervention ist der Kaiserschnitt. 31,1 Prozent aller Geburten in den Vereinigten Staaten im Jahre 2006 wurden mittels Kaiserschnitt37 vorgenommen. Diese alarmierende Statistik zeigt, daß Frauen ihre Fähigkeit, natürlich zu gebären, verlieren. Die moderne Toilette hat Frauen von ihrer natürlichen Geburtshaltung entfremdet, für die sie ausgelegt wären.
Die konventionellen Entbindungshaltungen – liegend oder in einer Quasi-Sitzposition – verschließen den Geburtskanal um 20 bis 30 Prozent25. Das Baby wird als eine Art „Keil“ benutzt, um den Geburtskanal aufzuzwängen. Geburtshelfer, die sich in Unwissenheit darüber befinden, was die Blockierung bewirkt, greifen auf Drogen und aufwendige Hilfsmittel zurück, um das Baby zu „extrahieren“. Ihre rohen und energischen Verfahrensweisen erhöhen das Risiko einer Verletzung bei Mutter und Kind.
Fast alle Klinikentbindungsräume verbieten die Benutzung der natürlichen Hocksitzhaltung, sodaß die Frauen gezwungen werden, das Valsalva Manöver anzuwenden. Sie halten ihren Atem an und drücken mit all ihrer Kraft – nicht wahrnehmend, daß der Geburtskanal teilweise geschlossen ist. Dieses Manöver bedeutet für den Beckenboden eine enorme Belastung.
Ein übliches Resultat dessen ist ein Schaden am Pudendusnerv, welcher das Becken mit dem Rückenmark verbindet. Der Nervenschaden kann zu Harnblaseninkontinenz und hormonellem Ungleichgewicht führen, da die Verbindung zwischen dem Gehirn und dem Beckenboden zusammenbricht. Postnatale Depressionen (d.h. Depressionen nach der Geburt) sind ein Symptom von hormonellem Ungleichgewicht.
Eine Geburt in der natürlichen Hocksitzhaltung kommt ohne das Valsalva Manöver aus. Abgesehen davon, daß durch die natürliche Hocksitzhaltung der Geburtskanal vollständig geöffnet wird, drückt diese Haltung den Bauchraum auf natürliche Weise zusammen und drückt so das Baby weiter, dies ohne große Anstrengungen und ohne den Atem anzuhalten.
Die voll ausgeführte natürliche Hocksitzhaltung vermindert auch das Risiko von Beckenbodenhernien, die oft durch die Überbelastung aufgrund des Pressens während dem Geburtsvorgang ausgelöst werden. Die Harnblase, die Gebärmutter oder der Darm können sich von ihrem vorgesehenen Platz verschieben und in die Vagina gedrückt werden. Diese Hernien sind in der westlichen Welt extrem verbreitet. In den Entwicklungsländern hingegen, wo man die natürliche Hocksitzhaltung verwendet, sind Frauen „von Beckenbodenproblemen verhältnismäßig wenig betroffen“. 35
Menschliche Wesen sollten in der Lage sein, so leicht wie jedes andere Tier zu gebären. Das ist auch bei über zwei Dritteln der Frauen auf der Welt der Fall, da sie dabei dieselbe Haltung einnehmen, die sie ihr ganzes Leben lang für ihre körperlichen Funktionen benutzt haben.
Indem Frauen neu entdecken, wie ihr Körper zu funktionieren ausgelegt ist, kann die Belastung von Schwangerschaft und Geburt stark reduziert werden. Ein Kind zu kriegen wird niemals ohne Mühe möglich sein, aber es kann eine viel sicherere, leichtere und freudevollere Erfahrung sein.
KAPITELAUSWAHL
| 1. Einleitung | 13. Herzinfarkt |
| 2. Historischer Hintergrund | 14. Hämorrhoiden |
| 3. Toiletten im Altertum | |
| 4. Sieben Vorteile plus Diagramme |
16. Prostataleiden |
| 5. Appendizitis | |
| 6. Harnblaseninkontinenz | |
| 7. Kolitis und Morbus Crohn | |
| 8. Darmkrebs | 20. Fazit |
| 9. Verstopfung | |
| 10. Vergiftung des Dünndarms | |
| 11. Divertikulose und Hernien, Hiatushernie und Refluxösophagitis |
23. Befürworter |
| 12. Gynäkologische Störungen (wie Endometriose / Gebärmutterentfernung / Beckenorganvorfall / Rektozele / Gebärmutterfibrom) |
|
25. Quellenangaben |