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Autor Thema: Mein Versuch  (Gelesen 54676 mal)
getdown
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« am: 17. November 2011, 15:08:55 »

hallo

ich hab seit mehrere jahren probleme mit meinen hämorrhoiden und ich bin noch nicht mal 30!

ich hatte schon 2 OPs (um harte analvenenthrombosen entfernen zu lassen) und bin jetzt zum zweiten mal in behandlung bei einem proktologen. ich hatte bereits eine circa 1jahr andauernde behandlung bei diesem arzt mit verödung der hämorrhoiden. die behandlung verlief gut und ich hatte danach auch einige monate fast keine probleme mehr. allerdings kamen die probleme dann wieder.

mittlerweile habe ich fast alles versucht. salben, dragees mit naturwirkstoffen etc.
das einzige was mir bis lang wirklich gut getan hat war eine ernährungsumstellung. fürher habe ich fast nur fleisch gegessen. jeden tag fast food und total ungesundes zeug. nach einem sinneswandel bin ich nun aber vegetarier und lebe damit schon besser. der stuhlgang ist regelmäßiger und meistens leichter als früher. jedoch habe ich immernoch probleme mit den hämorrhoiden.

nun habe ich mich gestern doch mal wieder durchgerungen nach lösungen zu suchen und bin auf diese seite gestoßen. die beispiele auf der hauptseite klingen sehr logisch und es würde mich nicht überraschen wenn allein eine andere position bei der darmentleerung der entscheidende punkt zur gesundheit ist. die pharmaindustrie hat großes interesse daran mit kranken menschen geld zu verdienen. es wundert mich nicht, dass noch nie ein arzt die hocksitzhaltung angesprochen hat. ärzte sind abhängig von der pharmaindustrie und von kranken "kunden" (patienten).


ich werde ab sofort die hocksitzhaltung ausprobieren und von meinen erfahrungen berichten. ich weiß noch nicht genau wie regelmäßig ich hier posten werde. ich hoffe, dass ich schnell erfolge erzielen kann! denn mit hämorrhoiden macht das leben wirklich keinen spaß. es ist eine plage. unerträglich.
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2011, 23:06:31 von getdown » Gespeichert
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« Antworten #1 am: 22. November 2011, 01:25:24 »

gut ich habe es nicht geschafft in der echtenhocksitzhaltung stuhlgang zu haben.
es is total anstrengent für die beine und ich kann mich dabei anscheinen nicht wirklich entspannen. ich kann nicht lange genug in dieser position verharren. gerade mal 1minute oder so. außerdem muss ich mich festhalten sonst falle ich einfach nach hinten. ich bin recht sportlich aber diese position kriege ich ohne hilfsmittel nicht hin. udn selbst dann schmerzen die knie.

nun habe ich versucht meine füße so zu erhöhen, dass ich fast in einer hockposition bin. mit dem unterschied, dass ich auf der toilette sitze, aber eben in fast hockposition.

ich weiß nicht wie ich das besser schaffen soll. ich brauche so immernoch recht lange bis ich fertig bin. 10min ungefähr.

ich weiß nicht genau was ich machen soll. ich will die hocksitzposition unbedingt ausprobieren!
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« Antworten #2 am: 19. Dezember 2011, 16:44:11 »

so ich kriege die hocksitzposition nun mit ein paar hilfsmitteln hin und die knie schmerzen nicht mehr so wie am anfang. der stuhlgang geht schneller und mit weniger anstrengung.

die behandlung der hämmorrhoiden beim proktologen ist abgeschlossen trotzde habe ich noch ein druck gefühl. ich weiß nicht ob das hämmorrhoiden sind. es ist ein ständiges druckgefühl (nicht nur nach dem stuhlgang).

ich bin immer noch sehr unzufrieden mit der situation. dieses druckgefühl will nicht weggehen obwohl der arzt meinte die hämmorrhoiden sind wieder normal.

ich versteh das nicht Traurig
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« Antworten #3 am: 28. Dezember 2011, 16:26:13 »

Hallo,

tut mir leid daß ich erst jetzt antworte aber ich bin erst jetzt auf Deinen Thread aufmerksam geworden.
(Ich habe mich auf die Emailverständigung verlassen, die aber in dem Fall nicht funktionieren konnte, weil ich übersehen habe, daß die Verständigungseinstellungen nicht automatisch für untergeordnete Boards gelten. Muß da noch alle untergeordneten Boards "durchklicken" damit ich jetzt wirklich bei jedem gleich verständigt werde, wenn jemand einen Eintrag schreibt).

Ja die Ernährung ist sehr, sehr wichtig - insoferne wundert es mich nicht, daß Dir das unmittelbar etwas gebracht hat. Eine gute oder eine schlechte Ernährung sind generell sozusagen eine Frage von Leben und Tod, denn mit schlechter Ernährung lebt man normalerweise nicht (mehr) besonders lange bzw. hat langfristig schwere gesundheitliche Komplikationen zu erwarten (z. Bsp. - als ein Beispiel von sehr vielen - Gefäßdegeneration --> Schlaganfall / Herzinfarkt, etc.) Abgesehen davon ist eine gute Ernährung auch für die Darmgesundheit sehr wichtig. Sehr wichtig für den Darm ist auch hochwertiges Fett, z. Bsp. hochwertiges Pflanzenfett. Ein wenig tierisches Fett sollte auch sein (z. Bsp. Biofleisch, 1 x die Woche reicht). Infomier Dich da über die Erkenntnisse von Dr. Johanna Budwig. Z. Bsp. kann man täglich mehrere EL Sonnenblumenöl/Leinöl 50/50 gemischt nehmen, das freut u.a. den Darm. Weiters sind allgemein Bitterstoffe gut - für die Verdauung besonders. Siehe www.phytofit.de, lies über Heidelberger Kräuterpulver und informier Dich mal über Schwedenbitter (den ORIGINALEN!! Schwedenbitter kriegt man bei www.ihrlich.de - jede Apotheke verkauft irgendeinen Fusel namens Schwedenbitter, weil der Begriff nicht geschützt ist). Oh und eine weitere sehr, sehr wichtige Sache ist viel Vitamin C einzunehmen z. Bsp. in Form von Natriumaskorbat. Das ist gepuffertes Vitamin C. Die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit und besonders auf die Gefäßgesundheit - und darum geht es bei Dir offensichtlich - sind enorm. Du solltest dazu unbedingt Bücher über Vitamin C lesen z. Bsp. von Linus Pauling etc.. Es gibt mehr als genug Hinweise darauf daß es gesundheitlich sehr ratsam ist, täglich mehrere Gramm (d.h. > 1.000 Milligramm) von dem Zeug zu nehmen. Es lohnt sich wenn Du darüber nachforschen würdest und Dir eine eigene Meinung dazu bilden würdest. Ich kanns empfehlen.

Gratulation erst mal daß Du die Hocksitzhaltung jetzt zusammenkriegst :-) Du wirst langfristig, wenn Du die Hocksitzhaltung weiter einhältst, sicherlich weitere positive Gesundheitsauswirkungen feststellen, wie Du schreibst geht der Stuhlgang leichter und damit entlastest Du den gesamten Darm...dieses "Phänomen" berichten übrigens die meisten und es wird ja auch durch die im Buch beschriebenen Untersuchungen belegt, daß es wirklich so ist.  Dadurch sollte sich im Laufe der Zeit auch das von Dir beschriebene Druckgefühl verbessern. Wie geht es Dir jetzt damit, hat sich schon irgendetwas (zum Besseren hoffentlich) getan? Du könntest mal versuchen den Bereich mit Olivenöl (kaltgepresst) einzuschmieren bzw. das innerlich im Enddarm zu applizieren z. Bsp. per Finger und sehen obs dann besser wird (testweise - ohne Garantie).

Weiters kann ich Dir übrigens raten das Cantienica Beckenbodenmuskeltraining zu machen siehe www.cantienica.com ... das sollte weitere Verbesserungen in dem Bereich erbringen. Ich würde Dir raten das einfach zu testen. Vorsicht vor den herkömmlichen "Beckenbodenmuskeltrainings", die in jeder Männer oder Frauenzeitschrift erwähnt werden ("PC-Muskel-Training")...das taugt nichts, im Gegenteil, sondern das führt nur zu weiteren Störungen, weil dadurch ein einseitiges Übertraining eines kleinen Teils des Beckenbodens zustande kommt. Die Frau Cantieni hat das genau erklärt in ihrem Buch "Tigerfeeling" warum das so ist und worauf man da aufpassen muß. Sehr wichtig zu wissen. Man muß schlicht gesagt den GESAMTEN Beckenboden trainineren und nicht nur einen winzigen Teil, wenn man da positive Gesundheitseffekte erreichen möchte.  Eigentlich sagt einem das schon der Hausverstand, das wäre so als wenn ein Bodybuilder ausschließlich den Bizeps trainieren würde und nichts anderes und sich dann wundert, warum der Rest seines Körpers ein Schwabbelhaufen ist und er wegen seinem tonnenschweren Bizeps Rückenschmerzen kriegt.

Hmmm das waren erst mal ein paar Tipps, die ich auf jeden Fall versuchen würde...

Soweit, liebe Grüße

Darmhilfe

P.S.: Ich schicke Dir das sicherheitshalber jetzt auch noch per Email.
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« Antworten #4 am: 01. Januar 2012, 23:51:42 »

ich habe immernoch ein druckgefühl. eine ganz bestimmte stelle. fühlt sich an wie eine kleinen analvenenthrombose aber weiter innen. als ob da eine art knoten wäre.
muss da mal mit meinem arzt drüber sprechen. hämmorhoiden können es nich mehr sein, denn da meinte mein arzt letztens die wären wieder normal und okay, woraufhin er die behandlung beendete.

brauchste keine email schicken ich guck hier immer mal vorbei.
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« Antworten #5 am: 02. Januar 2012, 02:26:06 »

Hallo,

diesmal hat die Emailverständigung funktioniert, hat also wirklich daran gelegen daß ich da nicht alle Unterforen durchgeklickt habe ;-)

Erst mal wünsche ich ein gutes neues Jahr 2012!

Hmmm...ja frag den mal nach seiner Einschätzung und ob man da was machen kann. Ich hoffe daß sich das Problem klärt, und dann kanns ja nur noch aufwärts gehen :-)

LG

Darmhilfe

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« Antworten #6 am: 01. Februar 2012, 00:19:06 »

also ich war noch mal bei einem proktologen.

ich habe ihm gesagt, dass das druckgefühl in einem bestimmten bereich des enddarms ist.
nach der untersuchung meinte dieser ich hätte eine enzündete analdrüse.
nun muss ich mit einem analdehner jeden tag 2mal 2minuten eine creme in den after einführen. das ganze einen monat lang.

2wochen mache ich das schon, doch es wird nicht besser. ich werde das ganze noch die nächsten 2 wochen machen und dann nochmal den arzt aufsuchen. wahrscheinlich auch nochmal einen anderen arzt.

die diagnose mit der analdrüse hat sich zunächst sinnvoll angehört, doch da es immernoch nicht besser ist zweifel ich daran. ich werd das gefühl nicht los, dass ich ein ernsteres problem habe. die hämorrhoiden sind okay, die analdrüse wird jetzt behandelt doch trotzdem habe ich dieses druckgefühl. immer an der selben stelle Traurig
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« Antworten #7 am: 08. März 2012, 13:59:17 »

so die 4 wochen behandlungszeit waren vorbei und das druckgefühl war immernoch da. also wieder zum proktologen. nachdem dieser mich erneut untersucht hatte meinte er nur trocken: "ja ich kann da nichts erkennen. da kann ich nichts weiter für sie machen. tschüss."

ziemlich enttäuschent.
heute nochmal bei nem anderen proktologen gewesen. dieser meinte nach der untersuchung das etwas entzündet sei. die genaue diagnose lautet: Krypten, inkomplette Fistel,5Uhr Steinschnitt. nun hab ich eine überweisung zu einem spezialisten bekommen und werde dort operiert. unter vollnakose. danach soll dann alles gut sein, meinte der arzt.

ich werds wohl ausprobieren. seh derzeit keine alternative. hab schon mein ganzes verhalten umgestellt. viel gesündere ernährung und hocksitzstellung seit ein paar monaten. stuhlgang ist viel VIEL besser als früher.
werd natürlich erst ein gespräch mit dem anderen arzt führen und so. aber ich werds wohl machen lassen.

hoffe danach ist endlich alles gut. sonst weiß ich nich wie ich mit diesem leben klar kommen soll.
« Letzte Änderung: 09. März 2012, 12:56:13 von getdown » Gespeichert
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« Antworten #8 am: 13. März 2012, 00:20:17 »

Hallo,

sorry für die verspätete Antwort.

Hmmm als Alternative gäbe es noch die Möglichkeit der maximalen Entlastung des gesamten Darmsystems durch eine längere Fastenkur (z. Bsp. professionell in einer Fastenklinik), das würde sich möglicherweise noch lohnen das zu probieren. Bzw. dem Körper mehr Zeit geben, da sich ja bereits Erfolge eingestellt haben. Das würde ich mir noch überlegen. Generell sollte man sich, bevor man fastet, ausführlich über das Thema informieren anhand der entsprechenden Fachliteratur, besonders wichtig ist z.Bsp. den Körper weiterhin mit Flüssigkeit, Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen etc.. - auf alle Fälle könnte sich dies als sehr lohnend erweisen.

Du könntest auch noch Stuhlerweicher wie Laevolac probieren ob das irgendetwas ändert, wenn das etwas ändert dann wäre meiner Meinung nach eine Fastenkur umso mehr angezeigt, damit sich die "Problemstelle" erholen kann.

Wenn das Problem wirklich das ist, das diagnostiziert wurde, dann könnte die Operation das Problem beheben. Aber wenn das nicht der Fall ist dann könnte die Operation das Problem genausogut "einzementieren" und der Arzt würde dann klarerweise das Geld einstreichen und sich ansonsten "abputzen". Zu fassen kriegt man die werten Herren normalerweise nie, da sie sich vor Gericht immer gegenseitig decken, d.h. also das ist alles ohne Netz und doppelten Boden und auf eigenes Risiko. Also ich würde da wallfahren gehen und davor noch reichlich beten, um mir da klar zu werden, was zu tun ist, denn daß man Ärzten nicht unbedingt trauen kann, kann man z. Bsp. im www.symptome.ch Forum nachlesen.

Du solltest auf jeden Fall noch -->einige weitere zusätzliche ärztliche Meinungen einholen<-- - und wenn dabei das übliche A sagt Z, B sagt Y, C sagt X herauskommt und jeder was anderes sagt dann weißt Du immerhin, daß Du gerade dabei bist, mit Deiner Gesundheit zu spielen ... und daß die werten Herren nur Kohle machen wollen und keiner eine Ahnung hat, was bei Dir in Wirklichkeit das Problem ist...und in diesem Fall würde ich ganz fein die Finger von einer Operation lassen (besonders wenn von Seiten der werten Ärzte Druck gemacht wird), solange, bis man sich seitens der werten Herren Gelehrten auf eine gemeinsame Diagnose einigt und mal ausnahmsweise zwei dieser Zunft das gleiche sagen. Denn man möchte meinen, daß das möglich sein sollte und wenn nicht sollte man sich als Patient gut überlegen, ob man auf Verdacht an sich rumschnipseln lassen möchte...

Naja das waren meine Gedanken dazu, ich hoffe etwas davon hilft Dir weiter :-)

Liebe Grüße

Darmhilfe

P.S.: Wenn Du dich bereits für eine Operation entschieden hast dann empfehle ich Dir, davor noch reichlich zu beten, daß der Arzt bei der Operation das Richtige tut und alles gut geht etc.. Kannst dran glauben oder auch nicht, aber tun solltest es, schaden wirds nichts :-)
« Letzte Änderung: 13. März 2012, 00:28:02 von Darmhilfe » Gespeichert
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« Antworten #9 am: 02. April 2012, 13:25:33 »

also die untersuchung hat nichts ergeben. die ärztin meinte sie könnte nicht genau untersuchen, weil ich dann zu große schmerzen empfinden würde. die untersuchung war natürlich unangenehm und tat auch leicht weh, aber es war nicht unerträglich oder so. meine analhaut oder so wäre wohl recht straff und ich hätte wohl auch eine leicht analfissur.
sie meinte sie würde es so machen, dass ich mich in vollnakose durchsuchen lassen sollte und wenn dann etwas gefunden würde, würde das sofort operiert werden.

also das hört sich für mich ziemlich doof an.
2 von 3 ärzten konnten jetzt nichts finden. 1 arzt stellte die diagnose "krypten - inkomplette fistel".

wem soll ich denn jetzt was glauben? ich weiß, dass da bei mir etwas nicht stimmt. dieses ständige druckgefühl ist keine einbildung. für sowas bin ich nun wirklich nicht der typ.
eine op wollte ich eigentlich vermeiden. zumal die rückfallquote bei fistel-operationen nicht gerade niedrig ist, wobei das ja immer auch mit dem verhalten des patienten zu tun hat. und ich verhalte mich sehr gut in bezug auf ernährung und stuhlgang. also vielelicht könnte die op bei mir doch was bringen.

ich weiß echt nich mehr weiter.
ich versuche es jetzt mal bei einem naturheilpraktiker. mal sehen was da bei rum kommt  Traurig
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« Antworten #10 am: 02. April 2012, 15:07:27 »

Können die nicht mit einem Endoskop reinfahren und schauen, ob sie was sehen bzw. wurde das nicht schon längst gemacht (Rektoskopie bzw. Koloskopie)? Wenn das noch nicht gemacht wurde dann wird es langsam Zeit. Ggf. auch in Vollnarkose dann brauchst auch keine Schmerzen etc. zu befürchten. Das würde ich auf jeden Fall machen (lassen). Es muß zunächst eine vernünftige und eindeutige Diagnose feststehen, wenn das nicht der Fall ist, würde ich GAR NICHTS machen lassen, schon gar keine weiteren Operationen (wobei sich die Frage stellt inwieweit dieses Problem nicht Folge einer der ersten Operationen ist...). Ich würde die Herren und Damen auch mit den völlig widersprüchlichen Diagnosen konfrontieren, auf das Gestammel zur Rechtfertigung wäre ich gespannt. Wenn mit dem Endoskop was festgestellt wurde dann laß Dir die Bilder der betreffenden Stelle bzw. dort, wo sie was erblickt zu haben glauben, in Kopie geben (digital - eigene Sicherungskopien erstellen!) samt Diagnose und befrag wieder andere Ärzte zu ihrer Meinung über diese Diagnose. Weiters würde ich nachforschen ob man ggf. auf einem MRT oder mit einem anderen bildgebenden Verfahren an der Stelle noch etwas erkennen könnte, generell ist es so daß sich Ärzte heutzutage massiv scheuen, alles an Diagnostik durchführen zu lassen, was möglicherweise noch diagnostische Erkenntnisse erbringen könnte, weil es geht der armen, armen kranken Kasse ja soo schlecht. Darüberhinaus darfst Du btw niemals die Diagnose des ersten Arztes mitbringen, Ärzte richten sich meines Wissens immer nach der Diagnose des ersten Arztes (egal wie falsch oder huschpfusch, dann sind sie die Verantwortung und die Arbeit los)...d.h. also die Ärzte immer "ins Vakuum" laufen lassen, die sollen sich ruhig selbst um eine Diagnose bemühen. Wenn Du dann 10 Ärzte befragt hast und 10 Diagnosen hast, die nicht mal peripher zusammenpassen, dann weißt Du, daß die nur rätseln und mit sinnlosen Operationen ein Geschäftchen machen wollen. Fazit: Ohne vernünftige Diagnose solltest gar nichts machen.

Beim Heilpraktiker wirst Du, fürchte ich, vor allem viel Geld lassen. Ich denke vernünftige Heilpraktiker würden da gleich mal die Waffen strecken und Dich zum Schulmediziner um eine Diagnose schicken, "geschäftstüchtige" hingegen würden Dir vermutlich teure "Wohlfühltherapien" verkaufen, die nichts schaden und nichts (oder nur wenig) nützen.

Soweit meine Einschätzung...
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« Antworten #11 am: 11. April 2012, 10:09:43 »

naja der heilpraktiker kann mir kein geld abnhemen weil ich keins habe^^
hab heute den termin.

hab auch seit 2-3tagen wieder eine ganz kleine analvenenthrombose. die schmerzen richtig! keine ahnung wo die jetz auf einmal wieder herkommt.

also mir wurde bei allen proktologen schon son dingen reingeführt. denke das nennt man endoskop. meine hämmorhoiden wurden ja mal behandelt also das wurde auf jeden fall schon gemacht (Rektoskopie bzw. Koloskopie? weiß nich?). ging schon etwas rein aber noch im bereich des enddarm.

scheint so als würde mir eine untersuchung in vollnakose nich erspart bleiben. so eine scheiße...
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« Antworten #12 am: 12. April 2012, 15:44:13 »

Darmhilfe hat recht, wenn er rät, vor der OP zu beten. Ich hatte vor einigen Jahren eine OP. Hab zwar jetzt mehr oder weniger Ruhe, aber damals die Schmerzen!!!

Meine Ehegespons hatte später auch Probleme. Wir fanden dann in Berlin einen Arzt, Sverdlov, der hat eine schmerzfreie Methode entwickelt. War unglaublich, konnten schon nach wenigen Tagen zurück in die Schweiz fliegen. Hat zwar nur ungefähr 6 Jahre hingehalten. Aber immerhin. BEVOR ich mir konventionell schneiden lassen würde, würde ich dort mal anfragen. Für Deutsche zahlt u.U. sogar die Krankenkasse.

http://www.haemorrhoiden-operation.net/ = Sverdlov

Und das mit der Hocksitzhaltung probieren wir jetzt mal aus. Besten Dank an Darmhilfe.

Ach ja, habe diese Seite erst jetzt "entdeckt" und staune schon ein wenig.
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« Antworten #13 am: 14. April 2012, 17:24:15 »

ihr habt in berlin nen arzt gefunden, aber operiert wurde in der schweiz? versteh ich nicht ganz.

naja ich war jetz bei dem naturheilpraktiker.
habe ihm von meiner geschichte erzählt. er hörte gut zu und wir kamen ganz gut ins gespräch.
er meinte dann letztendlich diese ganze geschichte mit den problemen im analbereich könnten an der ernährung liegen, da ich auch etwas akne im gesicht habe. er meinte wir würden heutzutage viel zu viel fett und kohlehydrate aufnehmen und unser körper lagert die dann beispielsweise im gesicht durch pickel ab oder es entstehen probleme im darm und dadurch auch im analbereich.
 ich ernähre mich zwar viel gesünder als früher wo ich nur fastfood gefressen habe, aber oft gibts immernoch schokolade und chips. außerdem meinte er wir würden zu wenig mineralien aufnehmen. diese gäbe es vor allem in grünblättrigem gemüse und obst. viele seiner patienten hätten viel zu wenig mineralien. der mensch bräuchte genügend magnesium. und durch das viele kochen und die industrialisierte landwirtschaft würden wir nicht mehr genug mineralien aufnhemen.
naja klang auch alles ganz gut. er sagte dann ich könnte bestimmte nahrungsergänzungsmittel einnehmen und gab mir 3 (ich denke selbstverfastte broschüren) mit.
-MSM (eine schwefelform)
-Magnesiumchlorid
dadurch soll wohl der mineral/magneisumwert wieder auf normalstand gebracht werden.
-Klinoptilolith-Zeolith
dadurch sollen die überflüssigen fette und alle anderen giftstoffe gebunden werden und einfach durch den stuhlagng ausgeschieden werden. das zeug soll wohl auch bei nuklearkatastrophen wie in fukushima eingesetzt werden um cäsium aus dem körper zu kriegen.

kann den inhalt der 3 broschüren nicht genau wiedergeben. war recht viel zu lesen (21 DIN-A4 seiten).
diese mittel würden so um die 30-40euro kosten und je nachdem wie schnell es wirkt dauert es ein paar monate. danach muss ich dann natürlich auf meine ernährung achten damit der magnesiumspiegel nicht wieder zu niedrig ist.

ich schau jetzt mal was so im internet über diese mittel steht und gucke wohla uch nochmal bei einem zweiten naturheilpraktiker.

was meint ihr?
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« Antworten #14 am: 15. April 2012, 17:05:42 »

Vielleicht habe ich mich nicht verständlich genug ausgedrückt.

Nein, der Sverdlov operiert nicht in der Schweiz sondern in Berlin. Schau mal auf dessen Seite nach. Wir mussten die OP selbst bezahlen, sind jedoch wegen der "Schmerzfreiheit" nach Berlin geflogen. Hier, in der Schweiz wird nur konventionell operiert und das würde ich meinem schlimmsten Feind nicht empfehlen.

Im Uebrigen: So wie es aussieht, funktioniert das mit der Hocksitzhaltung. Bei mir geht das Darmentleeren wesentlich einfacher und bei meinem Gespons gehen die momentanen Hämorrhoiden wieder zurück. Irgendwie erstaunlich.

Ebenso erstaunlich finde ich, dass Darmhilfe für die weniger Begüterten das Gratislesen seines Buches ermöglicht.

Ach ja, noch etwas: Ein Bekannter aus der Medizinbranche sagte mir vor vielen, vielen Jahren, man solle jede Diagnose doppelt stellen lassen.
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« Antworten #15 am: 16. April 2012, 17:44:29 »

@Getdown
Was der Naturheilpraktiker sagt ist korrekt, über die Ernährung läßt sich SEHR viel machen und dadurch können im Körper sehr viele Heilungsprozesse angeregt werden. Es ist gut möglich, daß Dein spezifisches Problem sich dadurch im Laufe der Zeit bessert. Solange bei Dir keine klare bzw. eindeutige Diagnose feststeht, würde ich Dir erst mal dazu raten, Dich eines möglichst gesunden Lebenswandels zu befleißigen und einfach abzuwarten, ob sich die Situation bessert oder nicht. Wegen der Analvenenthrombose das deutet auch auf Mineralienmangel etc. hin, d.h. der Körper kann die Gefäßqualität nicht aufrechterhalten. Informier Dich mal über Padma 28, grüne Smoothies www.grünesmoothies.de und über Vitamin C (Vitamin C ist für sich alleine genommen schon SEHR wichtig, am besten in Form von Natriumaskorbat einnehmen (gepuffertes Vitamin C)). In den Chips ist "schlechtes Fett" d.h. diese hochgehärteten Industriefette etc., das muß der Körper dann irgendwie ausscheiden und eines der Ausscheidungsorgane ist die Haut. Dasselbe gilt für isolierten Zucker, der auch nicht gesund ist. D.h. also Du sollest Dich mal möglichst umfassend über Gesundheitsthemen informieren und mal versuchen, Deine Ernährung usw. auf möglichst gesund umzustellen. Du kannst davon ausgehen daß das sehr viel Positives bewirken würde :-) Soweit mal wieder ein paar Tipps von mir!

@Renitent
Danke für das interessante Feedback und die lieben Worte :-)
Ich würde mich freuen, wenn Du über Deine oben geschilderten Erfahrungen hier:
http://www.amazon.de/Natur-wei%C3%9F-besten-Jonathan-Isbit/dp/3868584749/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1334594596&sr=8-1
eine kleine Rezension schreiben könntest (wenn Du das nicht schon gemacht hast :-D) :-)

Liebe Grüße

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« Antworten #16 am: 18. April 2012, 16:17:45 »

also vitamin C is doch fast überall drin. und überflüssiges vitamin C scheidet der körper einfach durch den urin aus.

aber die anderen sachen schau ich mir mal an. solange ich nicht aufgefordert werde irgendwelche mittel zu kaufen schenke ich dem ganzen auch vertrauen^^

am besten ich werde mal meinen blutspiegel und so untersuchen lassen um festzustellen welche stoffe genau fehlen und welche vielleicht viel zu viel da sind. das geht auch beim hausarzt oder?
« Letzte Änderung: 18. April 2012, 16:21:08 von getdown » Gespeichert
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« Antworten #17 am: 22. April 2012, 22:59:17 »

Hallo,

ich empfehle zum Vitamin C das folgende Buch zu lesen und sich nicht von der Anti-Vitamin-C Propaganda und den irreführenden Angaben daß der Körper nur extrem wenig Vitamin C brauche blenden zu lassen:
http://www.amazon.de/Linus-Paulings-Forschungsergebnissen-gesund-werden/dp/3938456140/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1335131307&sr=1-2
Überflüssiges Vitamin C ist solches, das der Körper nicht mehr verwerten kann, also sehr hohe Dosen. Vitamin C ist u.a. für die Gefäßqualität sehr wichtig. Beim Vitamin C kommt es auf die Dosis an.

Hier eine sehr kurze, skizzenhafte Einführung zum Thema Vitamin C:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-c-bei-krebs-ia.html

Ich glaube Du überschätzst die schulmedizinischen Bluttests (diese sind nur sehr grob, will man es genauer wird es sehr teuer und das darf man selbst bezahlen und dabei kann auch längst nicht alles festgestellt werden) und unterschätzst die Wichtigkeit einer guten Ernährung. Du warst früher sicher mal fitter - vor der Fastfood Zeit. Nun der Körper kann jederzeit in zwei Richtungen gehen, entweder in Richtung Besserung oder weiterer Verschlechterung und dreimal darfst Du raten, woran das (hauptsächlich) liegt. Deswegen sagte wohl schon Hippokrates, der Vater der Medizin: Lasst eure Nahrungsmittel eure Heilmittel sein...

LG

Darmhilfe
« Letzte Änderung: 22. April 2012, 23:04:11 von Darmhilfe » Gespeichert
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« Antworten #18 am: 04. Mai 2012, 11:28:18 »

also meine blutwerte sind ganz normal. etwas zu wenig selen aber daran kanns eigentlich net liegen.

weiß nich was ich jetz machen soll. denke die op muss doch sein. anders geht sone fistel nich weg.
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« Antworten #19 am: 11. Mai 2012, 11:58:28 »

Hallo,

leider habe ich bereits alles was mir dazu einfiel geschrieben d.h. ich kann Dir diese Entscheidung nicht abnehmen...

Wenn ich Du wäre würde ich weitere ärztliche Meinungen einholen und zwar solange, bis eine klare Diagnose feststeht.

Liebe Grüße

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« Antworten #20 am: 19. Juni 2012, 14:29:40 »

Mhm scheint ja echt Schlimm zu sein -.-

Hast du mal probiert, etwas weiter weg zu fahren?
Das macht schon vieles aus, wie ich selber festgestellt habe.

Wünsche dir viel GLück und gute Erholung!

Grüße!
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« Antworten #21 am: 02. Juli 2012, 19:54:47 »

ich fahr ja schon in andere städte. fahr über ne stunde mit dem auto. war nich nur bei "dorf-proktologen". doofer begriff, ich weiß.

ich habe mitte juli noch mal ne untersuchung und werde jenachdem dann ein paar tage später wohl operiert. etwas anderes fällt mir einfach nicht mehr ein.
hatte jetz auch wieder probleme mit analvenentrombosen. klein aber schmerzhaft. weiß nich wo die jetz auch noch herkommen, denn mit den hämmhoiriden hab ich keine probleme mehr.
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« Antworten #22 am: 16. Juli 2012, 15:41:28 »

doppelpost...

war heute bei einem spezialisten in sachen proktologie.
zunächst die normale untersuchung mit finger und dann mit endoskop rein in den hintern. da konnte der arzt nichts feststellen. dann hab ich nen einlauf bekommen, damit alles frei ist und der arzt tiefer reinschauen konnte. er is dann mit einem 12cm lange gerät rein und hat auch etwas luft reingepumpt damit sich alles dehnt und er auch alles sehen kann. er meinte es wäre alles wunderbar. lediglich eine kleine polype, welche man irgendwann mal wegmachen sollte. die könnte aber nicht für meine jetzigen beschwerden verantwortlich sein.
danach gab es dann noch eine ultraschalluntersuchung, bei der aber auch nichts festgestellt werden konnte. keine fistel, kein hämmorhoidenprobleme, nichts.

der arzt meinte das einzige was man noch machen könnte wäre ein MRT, also eine tomographie des beckenbereichs. er schreibt nun meinem standart-proktologen, welcher auch meine hämmorhoiden vor jahren behandelte und vor ein paar monaten meinte ich hätte eine inkomplette fistel, einen brief in dem das alles drin steht.

werd also bei meinem proktologen nochmal nen termin machen und gucken was er dazu sagt.

das is alles so enttäuschent. ich hab städnig so ein druckgefühl und generell ein unwohles gefühl im bereich des afters, aber ich weiß nicht was es ist und somit auch nicht wie ich gesund werden kann Traurig
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« Antworten #23 am: 21. Juli 2012, 21:20:37 »

Hallo,

hmmm dann würde ich auf jeden Fall noch das MRT machen lassen und erst mal schauen, ob dabei etwas herauskommt.

Solange keine Diagnose feststeht würde ich nichts machen, sondern abwarten. Und wenn Du vom Pontius zum Pilatus gehen mußt und noch x-weitere Meinungen einholen mußt. Merke: Gute Ärzte sind SCHWER zu finden heutzutage, das kann länger dauern. Oft sind auch eigene Arbeit / eigene Recherchen gefragt,  um einen guten Arzt ausfindig zu machen, der das Problem möglicherweise aufdecken kann....

LG

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« Antworten #24 am: 10. August 2012, 19:58:51 »

also in letzter zeit ist mir immer deutlicher aufgefallen, dass es mir manchmal schlechter geht als sonst (in bezug auf meine probleme im analbereich).

derzeit habe ich seit gestern ein verstärktes durckgefühl, nicht außen am after aber auch nicht wirklich tief drinnen. so eine fingerkuppe in den after hinein. und auch nur an einer stelle so um 9uhr steinschnittlage. ich bin mir nicht sicher ob ich eine schwellung mit dem finger tasten kann aber so in etwa fühlt sich das druckgefühl derzeit an. es gab allerdings kein besonderes ereignis, welches eine schwellung hätte auslösen können. nichts besonderes gegessen. keine besonderen aktivitäten (etwas sport aber nicht mehr oder weniger als sonst). keine erkennbaren gründe für ein unnatürliches druckgefühl.

das ist oft so. manchmal ist das einfach so von heute auf morgen obwohl ich alles so mache wie immer.

es ergibt einfach überhaupt keinen sinn.

PS:
einen tag später und schon is das druckgefühl bei 9uhr SST weg. ich verstehe es einfach nicht.
« Letzte Änderung: 13. August 2012, 14:23:52 von getdown » Gespeichert
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« Antworten #25 am: 27. August 2012, 22:34:35 »

so ich war nochmal bei meinem proktologen und habe ihm von der untersuchung beim spezialisten erzählt. habe ihm auch gesagt, dass ich derzeit wieder ein komisches gefühl habe. dieses mal bei 11uhr SSL. wenn ich mit dem finger fühle (circa 1-2cm in den after rein) dann fühl ich sowas wie einen leichten ganz kleinen strang. es ist schwieriges das zu beschrieben. er hat mich darauf hin nochmal standart-untersucht, aber konnte auch nichts neues feststellen.

er fragte mich dann ob ich vielleicht rückenprobleme hätte. habe ich aber nicht.
er meinte dann, dass es schon komisch ist, dass ich seit jahren probleme habe und immer wieder so kleinigekeiten habe obwohl mit den hämmhoriden alles okay ist und auch sonst nichts festgestellt werden kann.
nach einiger überlegung meinte er dann es könnte auch an einem nerv liegen. nicht unbedingt im analbereich aber ein nerv wo anders im körper welcher auch für enddarm zuständig ist. es gibt da ja so verbdinungen durch den gesamten körper. nun hab ich von ihm eine überweisung an einen neurologen bekommen.
hab bisher aber keinen finden können welcher nicht schon total ausgebucht ist. liegt wohl daran, dass viele neurologen auch psychologen sind und heute wohl viele mit psychischen problemen ärztliche hilfe beanspruchen.
werd mich weiter um einen termin beim neurologen bemühen und dann nochmal berichten.

was meint ihr so zu der überweisung an einen neurologen und der theorie meines proktologen?
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« Antworten #26 am: 28. August 2012, 10:01:04 »

Ich denke das wird Dir keiner beantworten können (natürlich steht es aber jedem frei, sich zum Thema zu melden). Allerdings finde ich es schon mal gut daß der Arzt sich überhaupt Gedanken macht, woran es sonst noch liegen könnte. Da immer noch keine gesicherte Diagnose vorliegt würde ich es einfach bei dem Neurologen versuchen, möglicherweise findet der noch etwas raus...

Du könntest im www.symptome.ch mal einen möglichst ausführlichen und detaillierten Beitrag über Deine Problematik verfassen und dort mal um Hilfe bitten, bzw. dort ausführlich recherchieren. Möglicherweise wüßte dort jemand, was man noch machen oder versuchen könnte.
Bzw. allgemein mal im Netz recherchieren ob es möglicherweise jemanden gibt der eine ähnliche Problematik wie Du hatte und das lösen konnte, möglicherweise findet sich dort etwas.

Hast Du schon mal versucht Olivenöl direkt auf die derzeit schmerzende Stelle zu applizieren, möglicherweise würde es dann wenigstens dort besser werden? Das würde ich auch mal versuchen.
Für den Darm ist es übrigens wichtig kaltgepresstes Öl zu sich zu nehmen, informier Dich mal darüber im Internet, d.h. über die Erkenntnisse von Dr. Johanna Budwig.
« Letzte Änderung: 28. August 2012, 10:15:16 von Darmhilfe » Gespeichert
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« Antworten #27 am: 02. Mai 2013, 23:44:38 »

so...viel passiert.

mein derzeitiger zustand:
meine probleme im analbereich sind in den letzten monaten ziemlich gleich. ein ständiges druckgefühl in der rechten seite des enddarms/after (innerhalb). extrem schwierig das zu beschreiben. es ist kein wirklicher schmerz. einfach das gefühl, dass da irgendwas an einer bestimmten stelle nicht richtig ist. manchmal als ob da eine narbe ist; irgendein überbleibsel einer op. vor 2 wochen hatte ich auch ganz kurz wieder eine analvenentrombose oder eine entzündete drüse. ganz klein. kaum zu ertasten. ging nach 2-3 tagen wieder weg. ansonsten klappt die hocksitzposition recht gut. meine knie sind nicht so erfreut, aber mein darm schon. nach dem stuhlgang muss ich aber immernoch vaseline oder melkfett benutzen, sonst halt ich es nicht aus. kein schmerz, aber total unangenehmes gefühl. ich weiß gar nicht mehr wie das ist ohne solche hilfsmittel zur toilette zu gehen und danach einfach weiter zur tagesordnung zurückzukehren.

was passiert ist:
ich war bei einem neurologen, der mir nicht wirklich helfen konnte. der arzt wirkte mehr wie ein pfarrer und ich war drauf und dran einfach zu gehen. ich musste ihn fast schon überreden untersuchungen anzustellen. er hat mir dann eine überweisung für ein MRT (magnetresonanztomographie) des beckens und der wirbelsäule gegeben. dabei sollte geguckt werden ob vielleicht nerven eingeklemmt sind oder sowas. (diese MRTs in der röhre sind echt ein erlebnis / nichts für schwache nerven)

das MRT hat allerdings nichts ergeben. da sei alles in ordnung. der neurologe meinte daraufhin meine probleme im analbereich müssten auf jeden fall psychische gründe haben. das hatte er vor dem MRT auch schon gesagt. klar ist das möglich, aber diese "diagnose" hielt ich für völlig überzogen (keine untersuchung, nur ein gespräch) worauf ich dann die zusammenarbeit mit dem arzt beendet habe und nochmal bei meinem proktologen war. als ich dem protkologen davon erzählte unterstütze er meine ansichten und verwies mich an einen ihn bekannten neurologen. da sollte ich vorher eigentlich schon hin, aber es dauerte monate da einen termin zu kriegen.

heute war ich dann bei dem neuen neurologen, den mein proktologe vorgeschlagen hatte. meine nerven wurden vermessen und untersucht. ziemlich komisches gefühl elektrische impulse zu bekommen und zu merken wie sich die nerven einfach so bewegen. naja der neurologe meinte mit den nerven sei auch alles okay und er meinte dann dieses gefühl, diese schmerzen im analbereich könnten chronisch sein. also durch die ganzen behandlungen und die jahrelangen probleme hätte sich das irgendwie bei mir eingebrannt, dass da was nich in ordnung ist.

er verschrieb mir daraufhin das medikament "Amitriptylin", welches vor allem als antidepressiva eingesetzt wird. davon soll ich jeden tag abends eine tablette nehmen (25mg) bzw. in der ersten woche eine halbe tablette. er meinte die behandlung damit würde wahrscheinlich ein halbes jahr dauern und erste positive effekte könnten nach 2-4 wochen eintreten. in einem viertel jahr soll ich nochmal zum neurologen. das medikament entfernt sozusagen den schmerz aus meinem gedächtnis indem meinem gehirn gesagt wird es gäbe keinen schmerz.

ich weiß wirklich nicht ob ich dieses medikament nehmen soll. ich stehe solchen sache extrem kritisch gegenüber. ich habe wirklich angst, dass ich folgeschäden am gehirn davontragen könnte. solche antidepressiva verändern einen menschen teilweise sehr stark. die am häufig vorkommensten nebeneffekte wie gewichtszunahme und mundtrockenheit sind mir echt egal, aber die möglichen veränderung des bewusstseins machen mir sorgen. ich nehme aus gutem grund keinerlei drogen (weder legal noch illegal) und jetzt soll ich son psychopharmakazeug nehmen?

ich werd jetzt erstmal versuchen mehr infos über dieses medikament zu bekommen. vielleicht sollte ich auch nochmal zu meinem proktologen gehen? der meinte bevor er mich zum neurologen schickte, die gründe für meine probleme könnten auch bei den venen liegen. da nerven aber häufiger der grund sein sollte ich erst das untersuchen lassen.
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« Antworten #28 am: 08. Mai 2013, 16:50:32 »

Hmm...ich würde mal recherchieren, ob es "wirkliche" Experten auf dem Gebiet gibt, d.h. z. Bsp. Ärzte, die wirkliche Kapazitäten auf diesem Fachgebiet sind und die auch bereit sind, in alle Richtungen zu recherchieren und alle Möglichkeiten auszuschöpfen, anstatt nur das Minimalprogramm abzuspulen und dann mit dem Psychogeschwafel zu beginnen. Einfach nur zum nächstbesten von der Krankenkasse kurz gehaltenen "Spezialisten" zu gehen (gemeint ist damit, nehme ich an, ein 08/15 Wald-und-Wiesen-Facharzt in der Nähe) reicht ja offensichtlich bei diesem Problem nicht aus. Es könnte sich ggf. lohnen, zu einer wirklichen Kapazität auf dem Fachgebiet zu reisen, auch wenn die liebe kranke Kasse das wohl nicht decken wird bzw. auch, wenn man den selbst bezahlen muß. Das nur als zusätzliche Idee, weil sonst fällt mir auch nichts mehr ein...
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« Antworten #29 am: 11. Mai 2013, 13:46:47 »

ich war ja schon bei wirklichen fachärzten. da wurden echt alle möglichen untersuchungen gemacht.

wenn die krankenkasse es nicht zahlt dann kann ich es selber auch nicht zahlen. keine möglichkeit
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