Seiten: [1]   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: kontinuierliche drückende Schmerzen im rechten Darm  (Gelesen 1332 mal)
Laura1812
Newbie
*
Offline Offline

Beiträge: 2


Profil anzeigen
« am: 02. Februar 2018, 19:52:00 »

Hallo,

ich habe seit 6 Tagen kontinuierliche drückende Schmerzen im rechten Unterbauch. Bin deshalb auch schon in der Notaufnahme im Krankenhaus gelandet. Leider ohne Befund wieder entlassen. Stuhlgang und Wasserlassen unauffällig.
Blutbild war okay. Gynäkologie ist abgeklärt, ohne Befund. Kein erbrechen.

Letzte Koloskopie war 2011. Musste auf Grund von enormen Darmverschlingungen abgebrochen werden. Deshalb habe ich Angst vor einer erneuten Darmspiegelung.

Hat jemand einen Rat?
Danke im voraus.

Viele Grüße
Gespeichert
Darmhilfe
Administrator
Jr. Member
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 82


Profil anzeigen
« Antworten #1 am: 03. Februar 2018, 22:59:17 »

Liebe Laura,

ich bin heute schon recht müde, da die Sache aber vermutlich recht dringend ist, möchte ich Dir auf jeden Fall heute noch kurz schreiben.

Zunächst einmal bin ich kein Mediziner und kann Dir daher keinen "wirklichen medizinischen Rat" geben und ich kann auch nicht einschätzen, wie akut oder nicht akut die Sache ist - das muss ein Arzt bzw. Internist abklären. Ich kann auch nicht einschätzen, wie risikoreich eine Koloskopie in Deinem Fall wäre.

Ich kann Dir aber raten, was aus meiner Sicht möglicherweise sinnvoll wäre.

Die maximale Entlastung für den Darm wäre natürliche eine Fastenkur, z. Bsp. Saftfasten, am besten in einer PROFESSIONELLEN Fastenklinik. Vorsicht, Fasten ist nicht ungefährlich, deswegen schrieb ich in einer professionellen Fastenklinik.
Dazu wären wahrscheinlich Körperübungen wie "leichtes" Yoga, um die Peristaltik (Darmbewegungen) anzuregen, sinnvoll und vielleicht auch leichte Bauchmassagen (z. Bsp. durch einen darin geschulten Masseur).

Kannst auch häufig während des Tages in die natürliche Hocksitzhaltung gehen, vielleicht bringt es ja etwas.

Ich denke, damit hättest Du "naturmedizinisch" am ehesten die Chance, dass das Problem wieder verschwindet, da sich der Darm dann maximal entlasten kann und das Problem dann möglicherweise selbst lösen kann. Möglicherweise.

Wenn das funktioniert, kannst danach immer noch überlegen, ob sich eine weitere Darmspiegelung lohnt und ob Du das Risiko eingehen willst.

Ich würde sagen, informier Dich erst mal bei einem oder mehreren Internisten, wie die Deine Lage einschätzen und vor allem, wie akut das ist. Ich würde Dir aber auch raten, denen nicht aufs Wort einfach alles zu glauben, sondern alles, was die sagen, nachzurecherchieren.
(Übrigens, das nur als Warnung, wenn Ärzte eines gerne tun, dann ist es Operieren - operieren bringt am meisten Geld. D.h. also bei Ärzten ist immer die Frage, raten sie einem zu einer Operation, weil sie es gut mit einem meinen (so etwas soll es geben) oder mehr, weil sie Geld verdienen wollen. Dasselbe gilt in schwächerem Ausmaß natürlich auch für Diagnostik, d.h. auch hier handeln Ärzte sicher nicht ganz uneigennützig, sage ich jetzt mal so. D.h. also man sollte immer alles nachrecherchieren, was einem Ärzte so sagen oder empfehlen.)

Eine komplette Ernährungsumstellung auf Schonkost bzw. möglichst darmverträgliche Kost (z. Bsp. auch mit viel Leinsamen) wäre in diesem Fall sicher auch sinnvoll, natürlich auch eine Umstellung auf die natürliche Hocksitzhaltung. Sehr gut für den Darm soll auch MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan, aka organischer Schwefel) sein, erinnere ich mich wenigstens dunkel.

Hm - soweit erst einmal meine "zwei Cent"...

Liebe Grüße

Darmhilfe

P.S.:
Ich persönlich halte viel davon, in solchen Lagen zu beten, dann ergeben sich oft "hilfreiche Zufälle". Z. Bsp. Rosenkranz oder sonst irgendwelche Gebete, die Dir gefallen. Schaden wirds nichts, aber geholfen hats meiner Meinung nach schon vielen. Z. Bsp., um zu einem guten Arzt zu kommen oder um zu erkennen, was los ist, oder um eine plötzliche Eingebung zu haben, was Du tun solltest etc.. Dass Gebet hilft, darüber gibts inzwischen sogar schon viele Studien, also würde ich das nicht einfach so abtun (falls Du auf die Idee kommen solltest ;-)).
Gespeichert
Laura1812
Newbie
*
Offline Offline

Beiträge: 2


Profil anzeigen
« Antworten #2 am: 04. Februar 2018, 04:05:38 »

Hallo, Zwinkernd

ja, mit dem fasten ist keine schlechte Idee. Zum einen habe ich selber damit Erfahrungen machen können und zum anderen habe ich auch schon überlegt, den Darm zu entlasten.
Hunger habe ich z.Zt. eh keinen.
Leinsamen ist auch ne gute Idee. Den habe ich sogar immer vorrätig.
Ich glaube den Ärzten schon lange nicht mehr alles. Heutzutage muss man sich wirklich selbst mit seiner Erkrankung auseinandersetzen, ist zumindest meine Erfahrung.
Darmspiegelung bleibt im Moment erst Mal außen vor. Habe bei der letzten Darmspiegelung in Narkose so laut geschrien, dass es mein Lebenspartner im Krankenhaus über'n
Flur im Wartezimmer gehört hat. Wenn jetzt bei einer erneuten Darmspiegelung was schief geht durch die Verschlingungen, habe ich ein noch größeres Problem.
Geht auch ein CT oder MRT bei Darmerkrankungen, wenn man keine Koloskopie will?

LG
Laura Smiley
Gespeichert
Darmhilfe
Administrator
Jr. Member
*****
Offline Offline

Geschlecht: Männlich
Beiträge: 82


Profil anzeigen
« Antworten #3 am: 04. Februar 2018, 11:56:40 »

Hab grad nicht viel Zeit, daher nur so viel, ich weiß nicht genau, ob ein CT oder MRT da überhaupt Sinn macht.

Wenn es Sinn macht, dann würde ich ein MRT favorisieren, da die Strahlenbelastung bei einem CT viel höher ist. D.h. also wenn man beim MRT wenigstens gleich viel sieht wie beim CT. Sonst natürlich CT.
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  



Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge