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1  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Erfahrungen mit der Naturplattform / Japanische Hocksitztoiletten... am: 18. Juni 2017, 11:07:51
Meiner Meinung nach die schönste Lösung, die unserem gewohnten mitteleuropäischen Standard ebenbürtig ist:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:JapaneseSquatToilet.jpg
von hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Toiletten_in_Japan
2  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Was man VOR einer Hämorrhoiden-Operation wissen sollte... am: 12. Februar 2017, 19:21:05
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Sie dürfen diesen Text frei weiterverbreiten, aber nicht bearbeiten und nicht kommerziell nutzen!
(Creative Commons Lizenz NC ND)
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Der folgende Text stammt von einem medizinischen Laien und ist nicht als medizinischer Ratschlag bzw. als medizinische Beratung zu verstehen.
Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie unter irgendeinem gesundheitlichen Problem leiden!
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Was man VOR einer Hämorrhoiden-Operation wissen sollte bzw. wie man sich eine Hämorrhoidenoperation so erträglich wie möglich machen kann
(Version 1.0)

Wenn Sie unter Hämorrhoiden „höheren Grades“, wie z. Bsp. Hämorrhoiden 3. Grades, leiden, rate ich Ihnen, zuerst einmal alle „alternativen Hämorrhoidenbehandlungsmethoden“, wie z. Bsp. die Methode(n) aus dem Hämorrhoidenheilungsbuch von Jan Huber, und die verschiedenen naturheilkundlichen und alternativmedizinischen Verfahren zur Hämorrhoidenbehandlung auszuprobieren. Alternative Behandlungsmethoden sind im Gegensatz zu einer Operation weitgehend risikolos und bei manchen Leuten bilden sich die Hämorrhoiden dadurch zurück. Geben Sie diesen Methoden daher eine faire Chance und probieren Sie die verschiedenen Heilverfahren bzw. Heilmittel gewissenhaft aus!

Informieren Sie sich auf jeden Fall auch über die so genannte natürliche Hocksitzhaltung (siehe www.darmhilfe.de) und probieren Sie diese Haltung unbedingt aus, da es in der natürlichen Hocksitzhaltung wesentlich leichter ist, Stuhlgang zu haben.
(Es gibt dafür einen speziellen „WC-Adapter“ namens „Naturplattform“, den Sie über www.darmhilfe.de bestellen können, Sie können aber auch einen ganz einfachen Nachttopf dafür benutzen. Legen Sie den Nachttopf mit Klopapier oder Küchenpapier aus, verrichten Ihr „Geschäft“ in den Nachttopf und kippen den Inhalt dann in die WC-Schüssel…)


Wenn sich allerdings herausstellt, dass die naturheilkundlichen bzw. alternativmedizinischen Heilverfahren wirkungslos bleiben, obwohl Sie sie gewissenhaft und über einen entsprechenden Zeitraum angewendet haben, sollten Sie über eine Operation nachdenken.

Informieren Sie sich in diesem Fall zuerst einmal gründlich über die verschiedenen Operationsverfahren zur chirurgischen Hämorrhoidenbehandlung, wie z. Bsp. über die THD-Methode.
Nutzen Sie dafür alle Informationsquellen, die Ihnen zur Verfügung stehen, wie z. Bsp. das Internet oder medizinische Fachbücher.
Nehmen Sie sich für Ihre Recherchen ausreichend Zeit!
Sprechen Sie anschließend mit Ihrem Hausarzt und mit einem guten Proktologen.
Holen Sie auf jeden Fall mehrere medizinische Meinungen ein!

Entscheiden Sie sich dann für eine Operationsmethode.

Suchen Sie als Nächstes nach einem Chirurgen, der mit dieser Operationsmethode möglichst gut vertraut ist bzw. damit möglichst viel Erfahrung hat. Lassen Sie sich auf keinen Fall von großen Entfernungen abschrecken, d.h. nehmen Sie auf jeden Fall eine lange Anfahrt oder eine größere Reise in Kauf, um sich von einem guten Chirurgen operieren zu lassen!
(Ich persönlich glaube, dass es dabei wichtig ist, auf sein „Bauchgefühl“ zu hören, d.h. wenn Sie bei einem Chirurgen ein schlechtes Gefühl haben, gehen Sie besser zu einem anderen, gleich gut qualifizierten Chirurgen.)

Nehmen Sie sich für jeden dieser Schritte ausreichend Zeit, planen Sie Ihre Operation sorgfältig und tun Sie alles, was in Ihrer Macht steht, um sicherzustellen, dass Ihre Operation ein Erfolg wird!!!

(Zu einer guten bzw. „vollständigen“ Vorbereitung auf eine solche Operation gehört meiner Meinung nach übrigens auch, vor der Operation noch einige Gebete zu sprechen, wie z. Bsp. den Rosenkranz.)

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Die Alternative zu der oben geschilderten Vorgehensweise, d.h. zu einer wohlüberlegten und wohlgeplanten Operation, lautet, dass Sie aus Angst vor einer Operation zuwarten und zuwarten und zuwarten, und die Hämorrhoiden 3. Grades irgendwann, z. Bsp. nach einigen Jahren, von einem Tag auf den anderen, d.h. plötzlich, zu Hämorrhoiden 4. Grades werden und sich nach dem Stuhlgang auf einmal nicht mehr „reponieren“ – d.h. nicht mehr in den Analkanal zurückschieben – lassen.

Die Hämorrhoiden sind dann außerhalb Ihres Körpers, schwellen an und verursachen starke Schmerzen. In einer solchen Lage wird Ihnen kaum etwas anderes übrig bleiben, als rasch die nächste Klinik aufzusuchen. Sobald Sie mit nicht reponierbaren Hämorrhoiden 4. Grades in einer Klinik erscheinen, werden Sie als „Akutfall“ eingestuft und normalerweise noch am gleichen Tag stationär ins Krankenhaus aufgenommen. Dadurch verlieren Sie von einem Moment auf den anderen praktisch ihre gesamte Handlungsfreiheit, da Sie nun „dem Krankenhaus“ bzw. den dortigen Ärzten gewissermaßen „ausgeliefert“ sind und Sie z. Bsp. nicht mehr frei entscheiden können, mit welcher Operationsmethode Ihre Hämorrhoiden operiert werden oder welcher Chirurg Ihre Operation durchführen wird. Darüber hinaus stehen Sie auf einmal unter Druck bzw. unter „Zugzwang“, da die Ärzte Sie vehement bedrängen werden, sich einer schnellen Operation zu unterziehen, und ihre schmerzenden Hämorrhoiden tun gewissermaßen dasselbe.  

D.h. Sie haben in einer solchen Situation fast gar keine andere Wahl, als einer „schnellen Operation“ zuzustimmen.

(Achtung, wenn Sie in dieser Zeit unter einer Erkältung oder Grippe leiden, sollten Sie sich nicht operieren lassen, da auch eine „leichte“ Erkältung oder Grippe das Operationsrisiko stark erhöht und husten nach der Operation aufgrund der offenen Wunden im Analbereich SEHR schmerzhaft ist, da dabei ein starker Druck im Analbereich bzw. im gesamten Körper entsteht.
Besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, was in einer solchen Lage zu tun ist!)

Zur Entfernung Ihrer Hämorrhoiden werden die Ärzte wahrscheinlich das so genannte „Milligan-Morgan Verfahren“ anwenden, das Standardverfahren zur chirurgischen Hämorrhoidenentfernung in Deutschland und Österreich. Bei diesem Verfahren entstehen allerdings offene Wunden im Analkanal, die nicht vernäht werden und die nach der Operation langwierig ausheilen müssen, d.h. Sie müssen mit einer wochenlangen, schmerzhaften Genesungszeit rechnen und damit, dass insbesondere Stuhlgänge in dieser Zeit sehr schmerzhaft und unangenehm sein werden. Insgesamt müssen Sie beim Milligan-Morgan Verfahren also mit einer weit längeren, schmerzhafteren und belastenderen Genesungszeit rechnen als z. Bsp. beim THD Verfahren.

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Allgemeine Tipps vor der Operation

In beiden Fällen, d.h. also unabhängig davon, ob die Operation „wohlgeplant“ ist oder nicht, sollten Sie vor der Operation einige Dinge beachten:
* Essen Sie in den Tagen vor der Operation keine „harten“ Lebensmittel wie Nüsse und auch keine „verstopfungsfördernden“ Lebensmittel wie Schokolade, Hartkäse, Kartoffeln und Weißmehlprodukte mehr, damit der Stuhl nach der Operation möglichst weich ist und Sie beim ersten Stuhlgang nach der Operation möglichst wenig pressen müssen.
* Trinken Sie in den Tagen vor der Operation viel Wasser, Tee oder Obstsäfte.
* Nehmen Sie sich unbedingt einen Nachttopf in die Klinik mit, damit Sie beim ersten Stuhlgang die natürliche Hocksitzhaltung benutzen können!
* Nehmen Sie auch Vitamin C mit, z. Bsp. 250 Gramm z. Bsp. in Form von Natriumaskorbat (das ist „gepuffertes“, d.h. PH-neutrales Vitamin C).
Wenn Sie mehr über Vitamin C wissen wollen und warum es gerade für die Wundheilung so wichtig ist, empfehle ich Ihnen, ein gutes Buch über Vitamin C zu lesen, wie z. Bsp. „Heilung des Unheilbaren“ von Dr. Levy oder Dr. Raths Buch „Warum kriegen Tiere keinen Herzinfarkt“!  
* Stellen Sie sicher, dass in „Ihrer Klinik“ ausreichend Trinknahrung, wie z. Bsp. Fresubin Trinknahrung - z. Bsp. Fresubin Energy oder Fresubin Protein Energy -, verfügbar ist. In den meisten Kliniken kann man sich das als Patient einfach so aus dem Kühlschrank bzw. aus der Stationsküche holen, d.h. kostenlos, Sie müssen sozusagen nur herausfinden, wo es „versteckt“ ist. Falls das in „Ihrer Klinik“ nicht so sein sollte, d.h. wenn es dort keine „Gratis-Fresubin-Trinknahrung“ oder sonst irgendeine andere Trinknahrung gibt, sollten Sie sich vor der Operation privat einige Kartons Flüssignahrung, wie z. Bsp. 4 große „Mischkartons“ Fresubin Protein und Fresubin Protein Energy (das sind 4 x 24 Trinkflaschen á 200 ml in verschiedenen Geschmacksrichtungen) z. Bsp. über Amazon bestellen und in die Klinik mitnehmen.
Bzw. lassen Sie sich die Flüssignahrung, wenn Sie bereits stationär in die Klinik aufgenommen wurden, schnellstmöglich bringen, damit Sie nach der Operation gleich auf Flüssignahrung umsteigen können!
(Trinknahrung kann man natürlich auch in der Apotheke bekommen, aber dort sind die Preise wesentlich höher als z. Bsp. über Amazon, allerdings kann die Apotheke die Trinknahrung normalerweise wesentlich schneller liefern...d.h. wenn Sie schnell Trinknahrung brauchen, gehen Sie lieber in die Apotheke und kaufen dort erst einmal eine geringe Menge, und bestellen den Rest günstig über Amazon…)
Achten Sie darauf, dass die Trinknahrung „zur vollständigen Ernährung“ bzw. zur „ausschließlichen Ernährung“ geeignet ist, d.h. also, die Trinknahrung sollte alles enthalten, was der menschliche Körper zu seiner täglichen Versorgung braucht.
Berechnen Sie Ihren täglichen Kalorienbedarf wenn möglich schon vor Ihrem Klinikaufenthalt – es gibt dafür entsprechende Berechnungsformeln bzw. Kalorienrechner im Internet – damit Sie wissen, wie viele Flaschen der Trinknahrung Sie täglich trinken sollten, um nicht abzumagern. Die in einer Flasche enthaltenen Kalorien sind normalerweise außen auf der Trinknahrungsflasche aufgedruckt, bzw. können Sie diese Informationen bei den meisten Trinknahrungen auch im Internet finden.
Lassen Sie sich nicht von der sehr geringe Menge Natriumfluorid in der Trinknahrung abschrecken! Leider sind inzwischen praktisch alle Trinknahrungen zur ausschließlichen bzw. vollständigen Ernährung mit einer sehr geringen Menge Fluor versetzt, da die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (abgekürzt DGE) der Meinung ist, dass Fluor eine Rolle beim Knochenaufbau spiele, was dazu geführt hat, dass inzwischen praktisch alle Trinknahrungshersteller ihren Trinknahrungen zur ausschließlichen bzw. vollständigen Ernährung eine geringe Menge Fluor zusetzen (derzeit beim Fresubin Protein bzw. Fresubin Protein Energy 0,2 Milligramm Natriumfluorid pro 100 ml, d.h. in einer 200 ml Flasche sind insgesamt 0,4 Milligramm Natriumfluorid enthalten). Nach einer Hämorrhoidenoperation ist es meiner Meinung nach auf alle Fälle besser, auf Trinknahrung umzustellen und eine minimale Menge Fluor in Kauf zu nehmen, als feste Nahrung zu sich zu nehmen und damit das Risiko einer schlechten Wundheilung einzugehen oder zu riskieren, dass die Wunde durch die aus fester Nahrung resultierenden größeren Stuhlmengen wieder aufgerissen wird oder schlecht verheilt (was zu Blutverlust und einer Vielzahl weiterer Komplikationen führen kann), ganz zu schweigen von den damit verbundenen Schmerzen beim Stuhlgang.
Allgemein rate ich Ihnen aber, sich von sämtlichen Produkten fernzuhalten, die Fluor enthalten, und auch keine fluoridierten Zahnpasten zu verwenden.
* Nehmen Sie außerdem auch ein gutes Basenpulver, wie z. Bsp. das Dr. Jacobson Basenpulver, in die Klinik mit, da es sein kann, dass Sie von der Flüssignahrung anfänglich leichtes Sodbrennen bekommen. Sobald sich der Körper an die Flüssignahrung gewöhnt hat, sollte das Sodbrennen nicht mehr auftreten.

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Nach der Operation

Nach der Operation kommt es vor allem darauf an, eine gute Wundheilung sicherzustellen und die Wunde möglichst zu schonen.

Die Ärzte werden allerdings auf einem einzelnen Stuhlgang „bestehen“, d.h. die Ärzte werden Ihnen sehr wahrscheinlich mitteilen, dass sie Sie nicht entlassen können, bis Sie wenigstens ein Mal Stuhlgang hatten. Dieser erste Stuhlgang ist also sozusagen eine „Pflichtübung“, an der Sie „nicht vorbeikommen“. Dadurch soll vermutlich sichergestellt werden, dass Ihr Anus richtig funktioniert bzw. dass die Stuhlentleerung richtig funktioniert.

Sie werden nach der Operation jeden Tag Abführmittel bzw. Stuhlerweicher wie z. Bsp. Laevolac und / oder z. Bsp. Molaxole von der Klinik bekommen, die bewirken sollen, dass Sie möglichst jeden Tag Stuhlgang haben und der Stuhl weich ist. Sie sollten diese Abführmittel bzw. Stuhlerweicher in Ihrem eigenen Interesse einnehmen, denn je länger sich der nach der Operation im Darm verbliebene Stuhl im Darm befindet, desto mehr Wasser entzieht der Körper dem Stuhl und desto härter wird der Stuhl!
Kommen Sie daher nicht auf die Idee, die Abführmittel oder Stuhlerweicher nicht zu nehmen, um Stuhlgänge zu vermeiden, da Sie sonst in die schlimme Lage kommen könnten, harten Stuhl herauspressen zu müssen, der dann über die frischen Wunden schrammen und diese möglicherweise wieder aufreißen würde, was zu Blutverlust und Komplikationen führen könnte, ganz zu schweigen von den Schmerzen, die das verursachen würde.  
(Dieser Effekt, dass der Körper dem Stuhl Wasser entzieht, je länger er im Darm liegt, lässt sich auch durch das Trinken von viel Wasser kaum beeinflussen, d.h. kommen Sie auch nicht auf die Idee, durch das Trinken von besonders viel Wasser um die Abführmittel oder Stuhlerweicher und die damit verbundenen Stuhlgänge herumkommen zu wollen, denn das funktioniert nicht!!! Trinken Sie nach der Operation aber generell viel Wasser oder Tee, da das allgemein gesund ist und Ihrem Körper hilft, sich zu regenerieren.)

Für den ersten Stuhlgang rate ich Ihnen, unbedingt die natürliche Hocksitzhaltung zu benutzen, da man in dieser Haltung viel leichter als in der herkömmlichen Sitzhaltung defäkieren kann, da man kaum mehr pressen muss, d.h. Sie können sich dadurch viele Schmerzen ersparen und Ihre Wunden schonen.
Verwenden Sie dafür den Nachttopf, den Sie in die Klinik mitgebracht haben.
Kommen Sie danach nicht auf die Idee, nach dem ersten Stuhlgang mit trockenem Klopapier über die frischen Wunden zu „schrubben“, sondern tupfen Sie die Wunden stattdessen vorsichtig mit (am besten feucht bzw. leicht nass gemachtem) Klopapier ab, stellen Sie sich dann in die Dusche und spülen die Wunde mit einem schwachen, lauwarmen Duschstrahl gründlich ab. Die paar Kotpartikel tun dem Abfluss nichts. Machen Sie dies nach jedem Stuhlgang!

Leider wird dieser erste Stuhlgang auch in der natürlichen Hocksitzhaltung wahrscheinlich sehr unangenehm und schmerzhaft sein (allerdings weit weniger schmerzhaft als in der herkömmlichen Sitzhaltung).

Deswegen werden Sie nach diesem „Erlebnis“ sehr wahrscheinlich den Wunsch haben, weitere Stuhlgänge möglichst zu vermeiden.

Allerdings muss Ihnen klar sein, dass Sie zuvor noch den „Reststuhl“, d.h. den Stuhl, der sich zu diesem Zeitpunkt noch in Ihrem Darm befindet, ausscheiden müssen, alleine schon, um zu verhindern, dass dieser eine längere Zeit lang im Darm liegenbleibt und sich harter Stuhl bildet, d.h. nehmen Sie in Ihrem eigenen Interesse auf jeden Fall weiterhin täglich die Stuhlerweicher bzw. Abführmittel ein!

Sie können aber sofort nach Ihrem „ersten nachoperativen Stuhlgang“ bereits auf reine Flüssignahrung umstellen, z. Bsp. auf Fresubin Energy oder Fresubin Protein Energy. Am besten wechseln Sie zwischen diesen beiden Varianten und den verschiedenen Geschmacksrichtungen hin und her.
(Von Flüssignahrung mit zugesetzten Ballaststoffen rate ich ab, da sich dadurch mehr Stuhl bilden könnte, d.h. trinken Sie z. Bsp. kein „Fresubin Fibre“, da dort Ballaststoffe zugesetzt sind…)

Achtung - ich gehe davon aus, dass Sie einen gesunden Darm haben, der längere Zeit lang mit reiner Flüssignahrung ohne Ballaststoffe zurecht kommt. Wenn Sie diesbezüglich irgendwelche Zweifel haben, rate ich Ihnen, mit Ihrem Arzt zu besprechen, ob Sie auf reine Flüssignahrung umstellen können oder nicht, d.h. BEVOR Sie auf reine Flüssignahrung umstellen!

Durch die Trinknahrung können Sie erreichen, dass Ihr „zukünftiger Stuhl“ sehr weich bzw. wässrig sein wird und auch die „Gesamt-Stuhlmenge“ VIEL geringer ausfallen wird, als das bei einer Ernährung mit fester Nahrung der Fall gewesen wäre.

Sie können sich also durch die Umstellung auf Trinknahrung sehr viele Schmerzen und Qualen ersparen!

Essen Sie nach Ihrem ersten Stuhlgang nichts Festes mehr, sondern trinken Sie nur noch Ihre Flüssignahrung und andere klare Flüssigkeiten ohne feste Bestandteile, wie z. Bsp. klare Säfte, Tee, klare Suppen und so weiter.

Lassen Sie das Krankenhausessen unangetastet stehen, außer, wenn es z. Bsp. einmal eine klare Suppe gibt, wie z. Bsp. eine durchsichtige Fleischsuppe ohne feste Bestandteile.
(Das Krankenhausessen ist in den meisten Krankenhäusern ohnehin minderwertig und enthält kaum Nährstoffe, da die meisten Krankenhäuser offenbar der Meinung sind, dass das Essen für die Patienten nichts weiter als ein Kostenfaktor sei, den man auf das unterste Minimum reduzieren müsse, ohne dass das irgendwelche negative Konsequenzen für die Patienten hätte.)  

Machen Sie sich bitte keine Illusionen, dass sich die Ärzte oder das Krankenhaus „Ihren Kopf zerbrechen“ würden und z. Bsp. darüber nachdenken würden, wie man Ihnen Stuhlgänge und die damit verbundenen Schmerzen ersparen könnte, sondern man wird „selbstverständlich“ erwarten, dass Sie – wie alle anderen Patienten auch – das feste Krankenhausessen zu sich nehmen und sich dann – wie alle anderen Patienten auch – mit den daraus resultierenden „großen“ und entsprechend qualvollen Stuhlgängen abquälen werden…doch bei diesem „Spiel“ müssen Sie nicht mitmachen!!!

Nehmen Sie die Abführmittel und Stuhlerweicher auch nach der Umstellung auf Flüssignahrung noch einige Zeit weiter ein, wenigstens während Ihrer Zeit im Krankenhaus, um sicherzustellen, dass der gesamte „Reststuhl“ (d.h. die feste Nahrung, die Sie vor Ihrer Zeit im Krankenhaus noch zu sich genommen haben) ausgeschieden wird und dass der Stuhl immer so weich wie möglich ist.  

Nutzen Sie bei jedem Stuhlgang die natürliche Hocksitzhaltung!
(Ich empfehle Ihnen übrigens auch für die Zeit nach der Operation, d.h. nachdem Ihre Wunden bereits längst verheilt sind, bei der natürlichen Hocksitzhaltung zu bleiben, da diese Haltung viele gesundheitliche Vorteile bietet bzw. potenziell viele Krankheiten verhüten kann, lesen Sie dazu auf www.darmhilfe.de...)

Um eine möglichst schnelle Wundheilung sicherzustellen, sollten Sie nach der Operation jeden Tag außerdem mehrere Gramm Vitamin C einnehmen (z. Bsp. in Form von Natriumaskorbat, d.h. gepuffertem Vitamin C), z. Bsp. 4 x täglich 3 bis 5 Gramm, also insgesamt z. Bsp. täglich 12 bis 20 Gramm, z. Bsp. morgens, mittags, abends und nachts. Fragen Sie aber auf jeden Fall Ihren behandelnden Arzt, ob er mit einer Vitamin C Einnahme einverstanden ist, um Wechselwirkungen mit anderen schulmedizinischen Medikamenten auszuschließen!
Wenn Sie 5 Gramm auf einmal nicht vertragen – was sich kurze Zeit nach der Einnahme z. Bsp. in Form von Blähungen oder Durchfall äußern würde – reduzieren Sie eine einzelne Dosis z. Bsp. auf 4 oder 3 Gramm oder verteilen Sie die Dosen häufiger über den Tag.
Trinken Sie nach jeder Dosis wenigstens ¼ Liter lauwarmes Wasser oder Tee, besser noch ½ Liter.
(Reines Vitamin C in Form von Askorbinsäurepulver empfehle ich persönlich nicht, weil es extrem sauer ist und daher auch schlecht für den Magen sein kann, besonders, wenn es nicht in ausreichend Wasser aufgelöst wurde. Lösen Sie es also immer in einer großen Menge Wasser auf, z. Bsp. in ½ Liter lauwarmem Wasser. Reines Askorbinsäurepulver sollte übrigens auch nicht auf die Zähne gelangen, da es die Zähne schädigen kann, d.h. wenn sollte man es nur mit einem Strohhalm trinken und auf diese Weise an den Zähnen vorbei leiten…)

Versuchen Sie, in Ihrer Zeit im Krankenhaus möglichst wenig Schmerzmittel zu sich zu nehmen, da es wichtig ist, dass Sie spüren können, wenn Sie irgendetwas tun, was die Wunde schädigt…wie z. Bsp., eine schlechte Liege- oder Sitzhaltung, zu starkes Pressen am WC, Husten bzw. zu starkes Husten etc. etc..

Unmittelbar nach der Operation werden die Schmerzen allerdings ziemlich stark sein, d.h. in den ersten Tagen ist es sinnvoll, Schmerzmittel einzunehmen, damit Sie schlafen können und um Ihrem Körper bzw. Ihrem Nervensystem die stärksten Schmerzen und den Stress, der damit verbunden ist, zu ersparen.

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Nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus

Ich empfehlen Ihnen, auch nach Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus weiterhin die natürliche Hocksitzhaltung zu praktizieren, weiterhin Vitamin C zu nehmen und weiterhin ausschließlich Flüssignahrung zu trinken, so lange, bis Ihre Wunde wenigstens „notdürftig“ verheilt ist bzw. Sie den durch feste Nahrung verursachten Stuhlgang wieder einigermaßen schmerzfrei ertragen können.
(Unter „fester Nahrung“ verstehe ich natürlich „weiche feste Nahrung“, d.h. also auf keinen Fall „harte Lebensmittel“ wie z. Bsp. Nüsse. Essen Sie auch keine Lebensmittel, die Verstopfung fördern können…)

In den ersten Tagen nach Ihrem Krankenhausaufenthalt sollten Sie meiner Meinung nach weiterhin täglich die Abführmittel und/oder Stuhlerweicher einnehmen, bzw. halten Sie sich diesbezüglich an die Empfehlungen Ihres Arztes.

Nach einiger Zeit, d.h. wenn Sie glauben, dass Sie „so weit sind“, können Sie die Abführmittel und/oder Stuhlerweicher auch testhalber einmal absetzen, schließlich nehmen Sie dann schon seit längerer Zeit ausschließlich Flüssignahrung zu sich und der „Rest-Stuhl“ müsste schon längst ausgeschieden sein, d.h. Ihr Stuhl sollte dann auch ohne Abführmittel und ohne Mittel sehr weich und leicht auszuscheiden sein. Beobachten Sie, ob Ihr Stuhlgang ohne diese Mittel regelmäßig funktioniert oder nicht, und ob er weich genug ist. Falls nicht, nehmen Sie die Abführmittel und/oder Stuhlerweicher einfach noch einige Zeit lang weiter ein, bzw. besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt.  

Wenn Sie mit dem Milligan-Morgan-Verfahren operiert wurden, müssen Sie mit einer langen Heilungszeit rechnen, d.h. es kann lange dauern, bis Sie wieder völlig schmerzfreien Stuhlgang haben können, z. Bsp. ein oder zwei Monate.

Was feste Nahrung betrifft, denke ich, dass Sie z. Bsp. nach ca. drei oder vier Wochen nach der Operation probehalber wieder feste Nahrung zu sich nehmen können. Beobachten Sie, ob Ihre Verdauung gut funktioniert und Sie regelmäßig „von selbst“ Stuhlgang haben. Wenn längere Zeit „nichts passiert“, d.h. wenn Sie eine längere Zeit lang keinen Stuhlgang haben, nehmen Sie UNBEDINGT wieder die Abführmittel und Stuhlerweicher, um zu verhindern, dass der Stuhl hart wird! Das gleiche gilt, wenn Ihnen der durch feste Nahrung verursachte Stuhl beim Defäkieren Probleme oder zu starke Schmerzen bereitet. Nehmen Sie dann einfach wieder die Abführmittel und/oder Stuhlerweicher und stellen wieder auf die Flüssignahrung um. Vergessen Sie nicht, viel zu trinken! Sie können diesen Versuch später wiederholen, wenn die Wunde besser verheilt ist bzw. sich Ihre Verdauung wieder normalisiert hat.

Abschließend möchte ich feststellen, dass ich der Meinung bin, dass man sich auf die geschilderte Art und Weise den Großteil der Schmerzen und Qualen, die „normalerweise“ mit einer Hämorrhoidenoperation verbunden sind, ersparen kann, weswegen ich diesen Text geschrieben habe :-)

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3  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Erfahrungen mit der natürlichen Hocksitzhaltung / Ein Erfahrungsbericht über die natürliche Hocksitzhaltung (Zusendung) am: 27. September 2016, 09:30:41
Hier eine Zusendung, die ich vor ein paar Tagen erhalten habe:
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Hallo Herr Fischler,

ich wurde auf Grund eines Beitrages auf Raypeatforum.com auf Ihre Website aufmerksam.

Ich konnte es erst nicht glauben, als ich las um was es da geht.

Sie werden es mir nicht glauben aber ich habe auf Grund von Darmschmerzen vor einigen Wochen die gleiche Körperhaltung selbst durch ausprobieren selbst „entdeckt“.

Ein weiterer Beweis, dass es die natürliche Haltung ist.

Ich merkte sofort, dass die Darmentleerung so viel gründlicher und angenehmer von statten geht.

Aber ich dachte bis heute immer ich wäre ein Spinner und hab mich nie getraut jemandem davon zu erzählen. Lächelnd

Ich verwende die „mehrere Lagen Kloppapier in die Hand“-Methode. Zwinkernd

Wollte Ihnen das nur kurz zurückmelden, dachte es freut Sie vielleicht.

Danke für Ihre Mühen, es hilft bestimmt vielen Leute weiter.

Gruß

Tobias
4  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Sonstige interessante Informationen und Tipps rund um die natürilche Hocksitzhaltung, (Hocksitz-)Toiletten usw. / "Biotoiletten" mit "2-Gruben-System" am: 01. Juni 2016, 12:55:49
Hier eine Information aus einem Emailrundbrief.

Vielleicht wäre dieses System, in Kombination mit einer Hocksitztoilette, eine gute Lösung für die Zukunft, bzw. wenigstens für Entwicklungsländer. 

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er091 Biotoiletten
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Vom biologischen Standpunkt aus, halte ich diese Art von Toiletten für die
ganze Welt für wünschenswert.
Den Vorteil dieser Toiletten sehe ich auch darin, dass der Phosphor aus den
Ausscheidungen wieder der Natur zugute kommt und nicht in Marokko abgebaut
werden muss. Durch den Abbau von Phosphor bringen wir Unmengen an
schädlichem Uran auf unsere Felder. Die Methode aus Indien würde auch bei
uns dazu beitragen, dass nicht diese Unmengen an Uran auf unsere Felder
gelangen würden.
In diesem Film werden aus den menschlichen Ausscheidungen in größeren
Anlagen Strom und Gas erzeugt.
Was in Indien möglich ist, sollte auch weltweit möglich sein. 45 Millionen
von derartigen Toiletten sind in Indien schon gebaut worden. Die
Unberührbaren müssen nicht mehr die herkömmlichen Toiletten von Hand
entleeren.
Diese Biotoiletten funktionieren ohne zusätzliche Handhabungen. Man benötigt
nur zwei Gruben. Wenn die eine Grube voll ist, werden die Ausscheidungen auf
die zweite Grube umgeleitet. Wenn die Umwandlung abgeschlossen ist, kann der
Dünger laut Aussage im Fernsehen geruchsfrei entnommen werden. Nur beim
Öffnen der Grube riecht es kurzfristig. In meiner Kindheit habe ich bei
Verwandten eine Toilette mit einer Grube benutzt, deren Ausscheidungen
abgeholt werden mussten.
Mit der indischen Methode hätte man den entstandenen Dünger verwenden
können.
Meines Erachtens ist diese Zweigrubentechnik die Technik der Zukunft.

Wiederholungen:
Fr, 18.03. um 7:05 Uhr  
Arte: ganze Sendung
http://www.arte.tv/magazine/futuremag/de/20160602-futuremag

Teilsendung Toiletten bis Februar 2017:
http://tinyurl.com/j7z3u9v

In youtube:
https://youtu.be/yaQEcvajHtM
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5  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Meinungen über die Methode / die natürliche Hocksitzhaltung / Die Verbindung zwischen Atlantotec und der natürlichen Hocksitzhaltung am: 07. Februar 2016, 14:35:01
Es besteht höchstwahrscheinlich eine Verbindung zwischen Atlantotec und der natürlichen Hocksitzhaltung.

Laut Atlantotec sei der Hauptgrund dafür, warum fast alle Leute mit mehr oder weniger verschobenem Atlas durchs Leben gehen - d.h. warum fast jeder betroffen ist - Geburtshilfetechniken, d.h. also z. Bsp. bestimmte Griffe, welche die Hebammen bei den Babys ausführen, bzw. Saugglockengeburten, bei denen am Kopf des Babies gezogen wird, um es aus dem Geburtskanal zu ziehen.

Nun ist der Geburtskanal aber vermutlich genau deswegen verengt, weil die Frauen in einer schlechten bzw. "falschen" Gebärhaltung gebären, siehe Kapitel:
http://www.darmhilfe.de/15schwangerschaftundgeburt.htm

Hier der entsprechende Teil:
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Die konventionellen Entbindungshaltungen – liegend oder in einer Quasi-Sitzposition – verschließen den Geburtskanal um 20 bis 30 Prozent (Fussnote 25. Russell JGB. Moulding of the pelvic outlet. Journal of Obstetrics and Gynaecology of the British Commonwealth, 1969;76:817-820). Das Baby wird als eine Art „Keil“ benutzt, um den Geburtskanal aufzuzwängen. Geburtshelfer, die sich in Unwissenheit darüber befinden, was die Blockierung bewirkt, greifen auf Drogen und aufwendige Hilfsmittel zurück, um das Baby zu „extrahieren“. Ihre rohen und energischen Verfahrensweisen erhöhen das Risiko einer Verletzung bei Mutter und Kind.
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Somit müssen diese Geburtshilfetechniken also in meisten Fällen wegen der falschen Gebärhaltung angewendet werden, einer Gebärhaltung, bei der der Geburtskanal für das Baby einfach zu eng ist. Dadurch "muß" am Kopf des Babys herumgezerrt werden, wodurch aber wiederum die Gefahr besteht, dass der Atlas verschoben wird, weil beim Baby die Knochen und dieser ganze Bereich noch weich sind. (Würde man als Erwachsener geboren werden können, wäre eine Verschiebung des Atlas praktisch nicht möglich, weil der Atlas so designt ist, dass er später praktisch nicht mehr ausrenken kann bzw. dass eher das Genick bricht.)

Dort liegt also die Verbindung!
6  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Andere / PCOS / Hirsutismus und die natürliche Hocksitzhaltung am: 30. Oktober 2015, 11:12:34
siehe
http://www.darmhilfe.de/12gynaekologischestoerungen.htm

Oder anders gesagt, PCOS (polyzystisches Ovarialsyndrom) und Hirsutismus könnten aufgrund der "gewöhnlichen" Sitzhaltung auf der Toilette hervorgerufen werden!

"Eine Beschädigung dieser Nerven hat schwere Konsequenzen für die Gesundheit des Beckens. Die Gebärmutter und die Eierstöcke benötigen konstante Rückmeldungen vom Gehirn, um die richtige hormonale Balance aufrechtzuerhalten."

"Warum Frauen anfälliger sind 
Die Beschädigung der Beckenbodenmuskeln durch Überdehnung ist die Grundursache der meisten Beckenerkrankungen und Frauen sind davon viel öfter betroffen als Männer. Ein Grund besteht darin, daß der Vaginalkanal eine „strukturelle Lücke“ aufweist, welche anfälliger für die einzigartige Belastung ist, die eine herkömmliche Sitztoilette mit sich bringt."
7  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Mein Versuch am: 13. August 2015, 17:11:44
Hallo,

ich wollte schon vor ein paar Monaten eine Antwort schreiben, aber ich fürchte, ich kann nur wiederholen, dass ich da selbst nicht mehr weiter weiß, bzw. schon alles geschrieben habe, was ich dazu wusste.

Es gibt ein Buch von der Maria Treben über Heilkräuter "Apotheke Gottes", möglicherweise stehen darin noch irgendwelche guten Tipps?

Darmhilfe
8  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Mein Versuch am: 27. April 2015, 09:42:46
Kurze Frage...hast Du schon einmal eine Fastenkur gemacht? Ich kann mich nur erinnern, dass ich Dir das hier empfohlen habe.

Eine Fastenkur würde dem Darm logischerweise die maximal mögliche Entlastung geben...und das wäre in Deinem Fall möglicherweise das Optimum. Z. Bsp. Saftfasten für einen längeren Zeitraum, am besten in einer Fastenklinik, d.h. professionell begleitet.
9  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Hämorrhoiden und Analfissur seit nun über 1 Jahr am: 05. September 2014, 11:35:27
Ok Smiley

Was die Vitamin C-Dosis betrifft, solltest unbedingt ein Buch vom Linus Pauling (oder wenigstens über Linus Pauling, d.h. eine Zufammenfassung seiner Erkenntnisse) lesen. Und zwar bevor Du darüber nachdenkst, eine Vitamin C-Dosis zu "prüfen" ;-), denn ohne sicheres Wissen ist mit Prüfen nichts. Die heutigen Vitamin C Einnahmeempfehlungen sind groteske Hungerdosen, die genau gar nichts bewirken.

Das sage ich nur noch mal dazu, weil die meisten Leute aus unerfindlichen Gründen offenbar einfach nicht begreifen können, dass es beim Vitamin C vor allem auf die Dosis ankommt. Die nehmen winzigste Dosen, es passiert nichts (hui!!!!) und dann quatschen sie lustig daher:
ICH HAB VITAMIN C GENOMMEN UND ES HAT NICHTS GEHOLFEN. VITAMIN C NÜTZT NICHTS!!!
Und das blasen sie dann auch munter jedem anderen in die Ohren, der es hören will, oder nicht hören will.

So wie ein Narr in der Wüste, der mit einer Pipette ein tausendstel Milliliter Wasser zu sich nimmt und dann mit letzter Kraft krächzt
WASSER NÜTZT NICHTS - ICH VERDURST TROTZDEM!!!

Dies waren seine letzten Worte.

DUMM - aber wahr!!!!!

Also unbedingt Buch lesen!!! :-)
10  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Hämorrhoiden und Analfissur seit nun über 1 Jahr am: 04. September 2014, 22:25:44
Und noch was...bei Magnesiumaskorbat musst selbst recherchieren, ob man das hoch dosieren kann, ohne den sonstigen Mineralstoffhaushalt negativ zu beeinflussen (z. Bsp. stehen Magnesium und Kalzium miteinander in Verbindung). Falls das nicht geht, auf Natriumaskorbat umsteigen.

Vitamin C in den üblichen lächerlichen dritte Welt Hungerdosen bringt nichts, d.h. wenn, dann sollte es hochdosiert sein, d.h. mehrere Gramm am Tag, bei aktiven Wunden würde ich bis an die Grenze der Darmverträglichkeit gehen (Buch von Pauling lesen!!!), solange, bis die Wunde abgeheilt ist!

Ich spreche hier übrigens von oraler Einnahme und nicht von Injektionen, Injektionen sind meiner Meinung nach gefährlich, da sich der Körper nicht dagegen "wehren" kann. Daher rate ich von Injektionen ab. Es mag sicher Indikationen geben, wo Injektionen besser sind, aber im Normalfall ist simple orale Einnahme besser.

Denn wenn man es oral einnimmt, kann der Körper überschüssiges Vitamin C über den Darm abführen und fertig, da kann sonst nichts weiter passieren, wenn man genug Wasser dazu trinkt (außer Durchfall und vielleicht leichter Übelkeit). Es ist immer gut, wenn der Körper das selbst regulieren kann.
11  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Hämorrhoiden und Analfissur seit nun über 1 Jahr am: 04. September 2014, 16:07:05
Ach ja noch eine Sache...MSM ist auch ein natürliches, vollkommen nebenwirkungsfreies (in der Tat hat es nur positive Nebenwirkungen!) Schmerzmittel.

In dem Fall, Analfissur, könnte das auch nachteilig sein, wenn Du Dir dessen nicht bewusst bist. D.h. also Du musst Dir dessen bewusst sein und beim Stuhlgang extra aufpassen, dass Du nicht presst, da MSM einen Teil der Schmerzen abfangen wird.
12  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Hämorrhoiden und Analfissur seit nun über 1 Jahr am: 04. September 2014, 15:15:21
Ok...kein Problem wegen dem Brot. Ich selbst bin nur "brot-feindlich" eingestellt ;-) Die Asiaten essen ja auch keins und leben immer noch :-D
Einfach drauf achten, wie der Körper drauf reagiert. Wenns gut tut, kein Problem!
(Dummerweise stopfen sich die meisten Leute damit voll, obwohls ihnen eben genau nicht gut tut. Heutzutage ist fast überall dieses Weizenmehl drin, das aus bestimmten Gründen schlecht für den Darm ist, also wenn schon Brot, dann besser kein Weizenmehl, so wie Du das machst...)

Danke dafür, dass Du über all das berichtest, denn zweifellos können andere auch davon profitieren :-)
13  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Hämorrhoiden und Analfissur seit nun über 1 Jahr am: 04. September 2014, 12:13:54
Ja stimmt, das Heilfasten war zwar nicht die "Endlösung" für den, er hat es dann aber anderweitig doch unter Kontrolle gebracht :-) Ich würds trotzdem mit Heilfasten versuchen, ich glaube so würde sich am ehesten eine komplette Ausheilung erreichen lassen, klar, weil Heilfasten einfach eine maximale Entlastung für den Darm ist und damit die Fissur am ehesten eine Chance hat, zu heilen. Bzw. so weiter verfahren, wie derjenige beschreibt, d.h. z. Bsp. diese Spezialsalbe anwenden usw.!!

Brot würde ich komplett weglassen, wenn ich Du wäre!

Bitte berichte hier auf alle Fälle weiter, wie es Dir ergeht, das interessiert andere zweifellos auch :-)
14  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Hämorrhoiden und Analfissur seit nun über 1 Jahr am: 03. September 2014, 13:01:26
Hmm ... ich rate Dir dringend, das hier genauestens zu lesen:
http://forum.gofeminin.de/forum/f489/__f58_f489-Erfahrungsbericht-zum-Thema-Analfissur.html
Der hatte also mit Heilfasten BESTEN Erfolg!

Ich kann Dir nur raten, sei vorsichtig mit Operationen, damit könntest Du das ganze Leiden genausogut lebenslang einzementieren, wenn Du Pech hast. Und dann verlierst den Job erst recht, weil die liebe Firma interessiert das alles nicht.

Du solltest daher erst ALLE anderen Möglichkeiten ausprobieren und Dich bloß nicht zu einer Operation drängen oder hetzen lassen (das tun Ärzte sehr gerne, weil sie mit einer Operation ordentlich abkassieren können).

Was das REisen / sitzende Tätigkeit betrifft, es gibt zusammenlegbare Lapstopständer, die in einen größeren Rucksack passen sollten. Rausnehmen, ausziehen, Laptop drauf, dann kannst stehend arbeiten...
Geht auch im Sonnenlicht bei MATTEM Bildschirm mit MINDESTENS 250 cd/m2 Bildschirmhelligkeit (je heller desto besser).

Also wenn ich Du wäre würde ich vor einer Operation AUF JEDEN FALL noch eine Heilfastenkur probieren. Entsprechend lange, um der Wunde viel Zeit zum Heilen zu geben!!
Professionell, natürlich, d.h. mit entsprechender Supplementierung (Vitamine/Mineralstoffe), z. Bsp. in einer spezialisierten Fastenklinik. Davor ggf. auch noch ein paar GUTE Bücher übers Fasten lesen bzw. im Internet recherchieren, damit Du weißt, was auf Dich zukommt!!!!! (mit "einfach so fasten" kann man seinen Körper auch grandios schädigen, d.h. wenn man nicht weiß, was man macht und seinem Körper beispielsweise längere Zeit wichtige Substanzen vorenthält, also erst genau informieren!!!)

Vielleicht wäre Heilfasten mit zusätzlicher Vitamin C / MSM / L-Cystein / sonstiger Vitamin/Mineralstoff Supplementierung optimal. Ich würd mir einen GUTEN Arzt aus so einer Klinik suchen und das mit dem besprechen. ACHTUNG, gute Ärzte sind EXTREM rar. Also immer alles SELBST genau alles nachprüfen, was die sagen und selbst nachforschen und kritisch sein!!!

Wenn Du bei einer Operation ruiniert wirst, ist der Arzt immer aus dem Schneider. Kassieren tut er sowieso. Auf dem Schaden bleibst nur Du sitzen. Informier Dich ausführlich im Internet etc. darüber, wie es anderen ergangen ist, die eine Analfissuroperation über sich ergehen ließen und was dabei im schlimmsten Fall herauskommen kann!!

Also genau informieren und selbst informiert entscheiden!

Darmhilfe
15  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Mein Versuch am: 02. September 2014, 16:35:22
Hallo,

ich habe für jemand anderen gerade ein Posting geschrieben, möglicherweise auch für Dich von Interesse? Beispielsweise verbessert Vitamin C auch die Blutzusammensetzung und sollte Thrombosen vorbeugen.

Hier:
http://www.darmhilfe.de/forum/haemorrhoiden/haemorrhoiden_und_analfissur_seit_nun_ueber_1_jahr-t131.0.html;msg342#msg342

LG

Darmhilfe
16  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Hämorrhoiden und Analfissur seit nun über 1 Jahr am: 02. September 2014, 16:30:57
Hallo,

zunächst einmal danke für Deinen ausführlichen Bericht :-)

Es freut mich zu hören, dass dank der natürlichen Hocksitzhaltung wenigstens der Stuhlgang sehr viel leichter und angenehmer geworden ist :-)

Dann brauchst jetzt "nur noch" die Analfissur heilen.

Generell Trinkmenge erhöhen und alles, was verstopft, meiden (z. Bsp. Brot). Viel Obst und Gemüse, jeden Tag viel gutes Pflanzenfett nehmen (z. BSp. kaltgepresstes, natives Olivenöl, gutes Kokosöl (gibts bei Amazon, FAirtrade/Bio), oder Leinöl und Sonnenblumenöl im 50% Verhältnis gemischt (Bio!). ACHTUNG, damit meine ich NICHT das Zeug aus dem Supermarkt, das ist schädlich (naja ausgenommen vielleicht natives Olivenöl extra), sondern sowas wie Fandler Öl etc.. www.fandler.at Sehr teuer, aber das Geld wert. Mehrere Eßlöffel am Tag. Lies zum Thema mal Bücher von Dr. Johanna Budwig. Gutes Fett ist enorm wichtig für einen gut funktionerenden Darm. Da gutes Fett teuer ist, ist heutzutage in praktisch allen industriell verarbeiteten Produkten schlechtes Fett drin. Etc. etc., bitte selbst recherchieren.

Ich würde Dir außerdem dringend raten, jeden Tag hochdosiert!!! mehrere Gramm Vitamin C Pulver (z. Bsp. Natriumaskorbat) einzunehmen, jeweils 1/2 Liter Wasser nachtrinken (dies nicht vergessen). Das sollte auch den Stuhl schön weich machen, ohne Nebenwirkungen. Lies mal den Wälzer hier:
http://www.amazon.de/Linus-Paulings-Forschungsergebnissen-gesund-werden/dp/3938456140/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=undefined&sr=1-2&keywords=vitamin+c+pauling

Dazu täglich mehrere Gramm MSM (Methylsulfonylmethan) nehmen. Zum Thema MSM siehe:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/organischer-schwefel-msm-pi.html
 
Dazu noch L-Cystein 3 x tgl. 500 mg, siehe
http://aminosäure.org/aminosaeuren/l-cystein/

Woher Du das Vitamin C nimmst, musst bitte selbst recherchieren. Achtung es sollte auf jeden Fall neutralisiertes Vitamin C sein, AskorbinSÄUREpulver ist VIEL zu sauer, damit ruinierst Dir den Magen. Achtung das nicht mit zeitversetztem oder Retard-Kram verwechseln, es muss neutralisiert sein.

MSM (ich empfehle dringend Kapseln, weil es vom Geschmack her unangenehm ist) kriegst bei Amazon von Doctors Best, einfach MSM Kapseln dort eingeben. Kannst ruhig mehrere Gramm am Tag nehmen.
L-Cystein kriegst ebenso über Amazon von "Dr. Clark", einfach L-Cystein dort eingeben, das erste Ergebnis. Bei L-Cystein solltest 3 x tgl. 500 mg nicht überschreiten. L-Cystein ist möglicherweise nicht unbedingt nötig, da keine DIREKTE darmspezifische Wirkung, sondern "nur" indirekt und sehr gut zur allgemeinen Entgiftung und Immunsystemstärkung. Ich würds trotzdem testhalber dazu nehmen. Wenn der Körper dann meint, zuviel Schwefel, lass es einfach weg. Das Zeug kann man sowieso gerade im Winter sehr gut brauchen, da es auch die Lungenfunktion stark verbessert (nebenwirkungsfrei!). Es ist nämlich u.a. ein natürlicher Schleimlöser. Achtung kein NAC (N-Acetylcystein) kaufen, das kann man überdosieren. Generell keine Schleimlöser aus der Apotheke kaufen, die sind meist NAC und außerdem mit schädlichen Zusatzstoffen versetzt (ups!), außerdem teurer, L-Cystein in reiner Form ist weitaus besser.  

Durch diese Substanzen sollte die Fähigkeit des Körpers, Wunden zu heilen, was natürlich auch für eine Analfissur gilt, sehr gesteigert werden. Und auch die Zeit verkürzt werden, die das braucht, und die Zeit ist hier ja kritisch.

Du könntest vielleicht auch versuchen, MSM Gel (gibts bei Amazon) direkt auf diese Stelle aufzubringen, wenn man da rankommt. Rein experimentell, sozusagen, keine Ahnung, ob das eine gute Idee ist. Kannst ja mal nachforschen.

Leider kann ich Dir sonst keine Tipps geben, wie man die Analfissur so lange schützen kann, bis sie ausgeheilt ist (abgesehen von einer Fastenkur, was möglicherweise sogar eine sehr gute Idee wäre).

Ich habe im Netz allerdings gerade das Folgende gefunden:
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http://goldiedaggi.wordpress.com/category/krankheiten/
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Die Heilung von innern und äußeren Fissuren

ist nicht nur langwierig, sondern auch extrem schmerzhaft. Salben und Cremes betäuben zwar, tragen aber meist kaum zur Heilung bei. Der Grund, warum dies so ist, liegt auf der Hand. Die Bakterienkonzentration im Intimbereich ist hoch, das warm-feuchte Klima stellt ein idealer Nährboden für Keime dar, die die Wundheilung torpedieren – es gibt eigentlich keinen schlechteren Ort, um eine offene Stelle zu behandeln.

An dieser Stelle springt das natürliche Fissur-Öl Prorepatin (bei www.rileystore.de) ein. Vor über zehn Jahren ursprünglich für Neurodermits-Erkrankungen entwickelt und tausendfach bewährt, ist es auch für Fissuren die erste Wahl. Das Wirkprinzip ist so einfach wie genial: Die speziell aufbereitete Ölmischung reagiert an der Luft und wirkt wie ein flüssiges Pflaster. Nach wenigen Minuten bedeckt das Öl die wunde Stelle mit einem feinen Film. Dieser sorgt dafür, dass keine weiteren Bakterien die Wundheilung stören, die Haut aber weiter atmen kann. Die Ölmischung, unter anderem hochwertiges Tungöl, erzeugt ein antibakterielles Klima und dämmt die noch in der Wunde befindlichen Keime ein. Dieses Prinzip sorgt bei Fissuren für schnelle Schmerzlinderung und eine beschleunigte Heilung. Selbst bei chronischen Analfissuren, bei denen häufig eine OP der letzte und extrem schmerzhafte Ausweg ist, konnten Anwender eine Ausheilung beobachten.
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Ich habe natürlich keine Ahnung, ob das ein "Scam" (Betrug, Abzocke) ist oder nicht. Wenns funktioniert, wäre es klarerweise einen Versuch wert. Ich schlage vor, dass Du selbst weiter darüber recherchierst und über Deine Ergebnisse hier berichtest.

Zur allgemeinen Versorgung mit Vitaminen/Minerstalstoffen usw. kannst noch das hier einnehmen:
http://www.geovitalis24.de/produkte-vivanutria/green-trio/

Das alles sollte dem Körper zumindest theoretisch ermöglichen, die Analfissur zu heilen, WENN Du die Wunde lange genug irgendwie sauber halten kannst. Falls das obige Mittel "Prorepatin" nicht gehen sollte, würde ich wirklich eine kurze Fastenkur ins Auge fassen, z. Bsp. Saftfasten oder so etwas, denn das ist eine maximale Entlastung für den Darm.

Du solltest Dein Posting auch unbedingt im www.symptome.ch Forum posten, bzw. auf englisch übersetzt in den www.curezone.com Foren, dort würdest Du zweifellos noch viele weitere wertvolle Tipps bekommen!

Ich hoffe, Dir damit ein wenig weitergeholfen zu haben!!!!

Bitte berichte hier unbedingt, wie es Dir weiter ergeht, bzw. wenn Du sonstige Heilmittel findest oder sonstige gute Erfahrungen mit irgendeiner Behandlung machst!

Danke,

Darmhilfe
17  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Mein Versuch am: 01. Juni 2014, 14:45:45
Gibt es in der Zwischenzeit irgendetwas Neues?

Wegen der Analvenenthrombose...die muss meistens aufgestochen und manuell entfernt werden, das ist aber nur ein kleiner Eingriff unter lokaler Betäubung.

Vielleicht wäre es sinnvoll, einmal gefäßstärkende Mittel auszuprobieren, ob sich dadurch möglicherweise etwas bessert? Hier z. Bsp. ein Link:
http://suite101.de/article/nahrungsmittel-und-heilpflanzen-gegen-krampfadern-und-besenreiser-a103662
18  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Meinungen über die Methode / die natürliche Hocksitzhaltung / "Sitzen ist das neue Rauchen" am: 10. Februar 2014, 14:09:25
Interessant:
http://anonym.to?http://www.n-tv.de/wissen/Sitzen-ist-das-neue-Rauchen-article12222211.html
19  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Mein Versuch am: 21. Juni 2013, 16:38:21
Hallo,

sorry ich komme erst jetzt zum Antworten. Danke für Deine Ausführungen.

Das mit der Neuropathie ist meiner Meinung nach - soferne nicht eine tatsächliche Diagnostik gemacht wurde, die dies belegt - eine Theorie, die stimmen kann, oder nicht. Ich würde mich, wenn ich an Deiner Stelle wäre, über das verschriebene Mittel informieren, d.h. ob damit ein gesundheitliches Risiko verbunden ist oder nicht (Beipackzettel). Falls sich das gesundheitliche Risiko in Grenzen hält würde ich einen Versuch wagen. Wenn der Arzt Recht hat und Du das Mittel bereits nimmst, dann solltest Du in einer Woche irgendwelche Resultate bemerken. Sonst halt in 2 Wochen.

Ich wünsche Dir auf alle Fälle, dass das Mittel hilft :-)

Bitte halte uns hier weiter auf dem Laufenden...

Danke,

Darmhilfe
20  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Mein Versuch am: 08. Mai 2013, 16:50:32
Hmm...ich würde mal recherchieren, ob es "wirkliche" Experten auf dem Gebiet gibt, d.h. z. Bsp. Ärzte, die wirkliche Kapazitäten auf diesem Fachgebiet sind und die auch bereit sind, in alle Richtungen zu recherchieren und alle Möglichkeiten auszuschöpfen, anstatt nur das Minimalprogramm abzuspulen und dann mit dem Psychogeschwafel zu beginnen. Einfach nur zum nächstbesten von der Krankenkasse kurz gehaltenen "Spezialisten" zu gehen (gemeint ist damit, nehme ich an, ein 08/15 Wald-und-Wiesen-Facharzt in der Nähe) reicht ja offensichtlich bei diesem Problem nicht aus. Es könnte sich ggf. lohnen, zu einer wirklichen Kapazität auf dem Fachgebiet zu reisen, auch wenn die liebe kranke Kasse das wohl nicht decken wird bzw. auch, wenn man den selbst bezahlen muß. Das nur als zusätzliche Idee, weil sonst fällt mir auch nichts mehr ein...
21  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Hier ein kleiner Hämorrhoiden-Erfahrungsbericht aus einem anderen Forum am: 23. November 2012, 14:17:52
von hier:
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http://anonym.to/?http://www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Erkrankungen/Haemorrhoiden/Forum/7715.php
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Sam 20.05.12 12:43

Es gibt doch etwas, was hilft

Es hört sich vielleicht etwas verrückt an, aber es gibt wirklich eine wirksame Methode gegen das Hämorrhoiden-Leiden. Und zwar die konsequente Hocksitzhaltung bei der Entleerung (nachzulesen bei darmhilfe.de). Nachdem ich selbst Salben aus der Apotheke und alle möglichen Tipps und Hausmittel ohne Erfolg ausprobiert habe, habe ich mir gedacht, jetzt ist mir auch der Versuch, nur noch im Hocken zu k***en nicht mehr zu blöd. Auch wenn man es kaum glauben kann und es wirklich ca. 8-9 Monate gedauert hat, bis sich doch Erfolg eingestellt hat: es funktioniert wirklich. Die Hämorrhoiden haben sich wirklich komplett zurückgebildet und ich habe keinerlei Beschwerden mehr. Ich kann das also nur empfehlen, auch wenn sich die Methode für moderne Menschen erstmal abwegig anhört. Also, ich wünsch allen Geplagten, dass es euch auch bald besser geht. Probiert es doch einfach aus, was kann es schon schaden. Und vor allem: nicht zu früh aufgeben!
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Manchmal frage ich mich schon, warum die Leute das nicht alles einfach hier bei mir im Forum eintragen und warum ich mir auch noch die Mühe machen muss das hier zu verlinken Augen rollen Aber danke an denjenigen oder diejenige "Sam" für diesen Bericht  Smiley
22  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Allgemein zum Thema chronisch entzündlicher Darmerkrankungen / Hier ein Erfahrungsbericht zum Thema Hocksitzhaltung und RDS! am: 09. November 2012, 12:44:51
Mit freundlicher Genehmigung von Stefan_2. Weitere Beiträge dieses Threads habe ich nicht einkopiert, da ich dafür keine Genehmigung habe.

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http://anonym.to/?http://rds-forum.de/rdsforum/viewtopic.php?t=12322
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Stefan_2
Neu hier


Anmeldungsdatum: 01.11.2012
Beiträge: 2

   
BeitragVerfasst am: Do Nov 01, 2012 8:45 pm    Titel: Seit sechs Monaten beschwerdefrei.    Antworten mit Zitat
Hallo an alle hier im Forum.

Ich bin neu hier und muss zugeben, dass ich mich noch nicht mit diesem Forum befasst habe.

Ich habe mich eigentlich lediglich für diesen Beitrag angemeldet und zwar aus folgendem Grund: Ich habe jahrelang mit RDS zu kämpfen gehabt, doch dann wurde es besser und mittlerweile kann ich, wie im Titel schon beschrieben, sagen, dass ich seit etwa sechs Monaten komplett beschwerdefrei bin. Vor ein paar Tagen kam mir der Gedanke, dass ich das doch den betroffenen Menschen erzählen sollte. Erwartet jetzt bitte von meinem Beitrag nicht, dass euch sicher geholfen wird, denn es ist ja doch bei Jedem etwas anders. Ebenso müsst ihr auch nichts kaufen. Ich werde einfach meinen Werdegang berichten und hoffe, dass es dem einen oder anderen helfen kann auf seinem Weg der Besserung. Und wenn es auch nur die Erkenntnis ist, dass es möglich ist, irgendwann auch wieder beschwerdefrei zu sein.

Hier also ein Bericht meiner letzten 25 Jahre (der ein oder andere wird sich hier bestimmt wiederfinden):

Als ich noch ein Jugendlicher war, so etwa 14 Jahre, hatte ich selten mal undefinierbare Magenkrämpfe. Vielleicht im Abstand von einem halben Jahr. Irgendwann dachte ich dann, das sollte ich mal einem Arzt berichten. Damals dachte ich noch, dass Ärzte einem sicher helfen können und nur die Gesundheit der Patienten als Ziel haben. Eine erste ernsthafte Untersuchung ergab, dass ich kerngesund war.

Die Intervalle der Magenkrämpfe verringerten sich, genauso wie die Abstände der Arztbesuche. Ich muss zugeben, dass sich die Ärzte wirklich bemühten, aber als Ergebnis blieb immer nur die Bestätigung einer guten Gesundheit.

Über die Jahre hinweg nahmen nicht nur die Magenschmerzen zu, sondern auch Dinge wie Durchfall und Verdauungsstörungen. Diverse ärztliche und eigene Diagnosen führten ins Nichts. Irgendwann war ich nur noch verwirrt, weil ich das Ganze überhaupt nicht einschätzen konnte. Mal half etwas, mal absolut nicht. Die Hoffnung sank und die Lebensqualität gleich mit. Am Ende war es mehr oder weniger ein tägliches Elend.

Der erste Schritt zur Besserung kam, als ich mal eines Tages aus Verzweiflung drei meiner Symptome zusammen bei Google eingegeben habe und siehe da, ich wurde schnellstens auf Seiten mit einer Krankheit mit dem Namen „RDS“ verwiesen. Da war ich begeistert, denn ich hatte endlich dieses unbekannte Übel erkannt. Voller Begeisterung habe ich das meinem Arzt erzählt, doch dessen Freude war begrenzt, denn was weiß schon das Internet? Also verschrieb er mir noch eine Darmspiegelung. Diese ergab keinen auffälligen Befund und der durchführende Arzt stimmte mir knurrend zu, dass es wohl ein Reizdarmsyndrom sei.

Dank der Darmspiegelung konnte ich aber Schritt Zwei auf dem Weg zur Besserung gehen. Ich stellte nämlich fest, dass als die Kamera an einem bestimmten Ort im Darm ankam die typischen, sehr starken Schmerzen auftraten. Und zwar führt der Dickdarm nach oben und verläuft dann fast waagerecht unterhalb des Magens von Links nach Rechts um dann wieder nach unten abzubiegen. Diesen oberen Bereich nennt man „querverlaufender Anteil“ vom Dickdarm (einfach mal nach einem Bild googlen). Hier befand sich der Ort, an dem die Schmerzen ausgelöst wurden. Das ist auch sehr logisch, denn es ist der höchste Ort im Darm. Die gesamte Luft im Darm steigt dorthin und drückt nach oben. Um also diese Schmerzen zu verringern war eine Ernährung und ein Verhalten angesagt, dass weniger das Aufblähen des Darms begünstigte.

Hier einige Ernährungstipps, die ich als ziemlich wesentlich für mich betrachte:

Kein Alkohol, keine Zigaretten, kein Kaffee, kein schwarzer Tee, genereller Verzicht auf Lebensmittel die heiß in die Verdauung geraten, also keine heiße Suppe oder heiße Getränke, alle Produkte die während der Herstellung verbrannt werden (z.B. Schokolade). Gut ist gekochte und gedünstete Nahrung. Spezielle Nahrungstipps vermag ich nicht zu geben, daher belasse ich es bei dieser Aufführung.

Hier nun einige Verhaltenstipps, die ich für mich als wichtig ansehe:

Druck und Angst sind die wirklichen Gegner. Um beides zu bekämpfen ist ein gestärktes Selbstbewusstsein sehr hilfreich. Auch andere Sichtweisen der Dinge sind ganz gut. Ich habe mich z.B. mit Druck auseinander gesetzt. So habe ich für mich klargestellt, dass ich nicht grundsätzlich Termine einhalten muss, die andere mir aufdrängen. Es ist nicht gleich ein Drama, wenn man etwas nicht rechtzeitig fertig bekommt. Ich darf mich nicht schädigen nur weil andere irgendwelche Vorstellungen haben.

Angst ist natürlich ein starker Gegner. Wie soll man keine Angst mehr haben? Ich bin daran gegangen, alles etwas gelassener zu betrachten. Hatte ich bis dahin mir immer alle möglichen Horrorszenarien vorgestellt, die passieren könnten, so bin ich dazu übergegangen, die Dinge doch einfach laufen zu lassen. Nach dem Motto, „man wird schon sehen ob es gut gehen wird“, oder „mach es doch einfach und wenn es schief geht dann ist das halt so“. Das gilt für kleine Sachen wie z.B. einen fremden Menschen anrufen und auch für größere Dinge. Wird man z.B. am Arbeitsplatz gemobbt, so spricht man denjenigen an und sagt, dass er es unterlassen soll. Ob derjenige sich aufregt, einen entlässt oder mit dem Mobbing aufhört wird man dann sehen. Kurz: einfach einen Schritt machen und die Konsequenzen abwarten und nicht vorher endlos abwägen.

Ein für mich persönlich wichtiger Schritt war, dass ich mich mit der Frage auseinander gesetzt habe, ob wir bloß Zufallsprodukte der Natur sind oder ob Gott uns geschaffen hat. Glücklicherweise konnte ich feststellen, dass zweiteres der Fall ist und der Glauben ist eine enorme Energiequelle, aus der man Kraft schöpfen kann.

Ein positiver Nebeneffekt meiner dann beginnenden Kirchentätigkeit war, dass ich angefangen habe, anderen Menschen zu dienen. Ich kümmerte mich um alte Menschen, um Alleinstehende, um Kranke und um Menschen mit anderen Sorgen. Da stellte ich fest, dass es Menschen mit richtigen Sorgen gibt und es gab mir die Gelegenheit nicht mehr ständig an meine eigenen Probleme zu denken. Denn es ist tatsächlich auch so, dass die RDS Beschwerden sich auch durch das ständige „sich selber im Kopf quälen“ angefeuert werden. Ich gebe hier mal den Tipp über ein Ehrenamt nachzudenken, denn dann hilft man anderen und gleichzeitig sich selbst.

Natürlich ist auch sportliche Bewegung ein sehr effektives Mittel (z.B. joggen oder walken, zumindest etwas, das den Darmbereich in Bewegung hält).

Über die folgenden Monate und Jahre hinweg verschwanden meine Beschwerden durch RDS immer mehr und so wie sie einst immer häufiger wurden konnte ich nun einige Wochen zwischen den Schüben wieder sehr angenehm leben.

Dennoch waren immer wieder Attacken der Krankheit da und blieben dann für ein paar Tage um dann wieder fortzugehen. Diese letzte Hürde habe ich vor etwa sechs Monaten genommen.

Angestachelt um meine Probleme mit den Hämoriden zu lösen las ich im Internet viele Seiten. Wie immer ganz hinten und gut versteckt fand ich dann alternative Methoden fernab von Salben, Medikamenten und ärztlichen Behandlungen. Demnach ist die Sitzhaltung auf der handelsüblichen Toilette ein Hauptauslöser für die Beschwerden. Sitzend hat der Darm und die Muskulatur eine sehr hohe Leistung zu vollbringen und es entspricht nicht der natürlichen Anatomie des Menschen. Es wird daher die Hockhaltung empfohlen. Die soll sich auch auf andere Probleme z.B. Prostata, Morbus Crohn etc auswirken. Hier ist mal die offizielle Internetseite dazu: www.darmhilfe.de.

Hier auch noch zwei Bilder, wie ich das bei mir zu Hause kostenlos gelöst habe:

http://img838.imageshack.us/img838/3585/1351794815068.jpg

http://img26.imageshack.us/img26/7321/1351794947149.jpg

In der Tat kann ich bestätigen, dass sich meine Probleme mit den Hämoriden jetzt nahezu aufgelöst haben. Nebenbei sind aber auch die RDS Schübe verschwunden. Es ist ja auch verständlich, dass durch die hohe Muskel und Darmleistung Nebenwirkungen im Darm entstehen und sei es auch nur die höhere Gasbildung.

Los ist man die Krankheit wohl nie mehr, das habe ich jetzt gerade vor zwei Wochen wieder erfahren, als wieder ein einwöchiger RDS Schub kam, aber es ist ja doch so „aus den Augen, Aus dem Sinn“. Ich hatte die Disziplin etwas schleifen lassen und war auch zwei oder drei Tage hintereinander herkömmlich auf Toilette gegangen. Jetzt habe ich wieder alles richtig gemacht und zudem habe ich eine starke geistige Kraft und die Beschwerden wieder niedergekämpft.

Mein Fazit ist, dass es für viele sicher möglich ist erfolgreich ihre RDS Beschwerden zu verringern. Dabei fällt wohl gut 70% auf die Psyche und der Rest entscheidet sich durch richtiges körperliches Verhalten. Ich habe dabei für mich keinerlei Medikamente benötigt.

So nun bin ich am Ende meines Berichtes und hoffe einigen von euch damit geholfen zu haben. Bitte seht davon ab mich mit Fragen zu kontaktieren, denn ich weiß auch keine genauen Antworten.

Ich wünsche allen eine gute Besserung.
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23  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Allgemein zum Thema chronisch entzündlicher Darmerkrankungen / Hier ein lesenswerter Artikel zur Ernährung u.a. Faktoren am: 09. November 2012, 12:41:18
http://www.kohlenhydrate-tabellen.com/kolitis-morbus-crohn-reizdarmsyndrom-multiple-sklerose-autoimmunkrankheit-mit-paleo-errnaehrung-bekaempfen/
24  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Mein Versuch am: 28. August 2012, 10:01:04
Ich denke das wird Dir keiner beantworten können (natürlich steht es aber jedem frei, sich zum Thema zu melden). Allerdings finde ich es schon mal gut daß der Arzt sich überhaupt Gedanken macht, woran es sonst noch liegen könnte. Da immer noch keine gesicherte Diagnose vorliegt würde ich es einfach bei dem Neurologen versuchen, möglicherweise findet der noch etwas raus...

Du könntest im www.symptome.ch mal einen möglichst ausführlichen und detaillierten Beitrag über Deine Problematik verfassen und dort mal um Hilfe bitten, bzw. dort ausführlich recherchieren. Möglicherweise wüßte dort jemand, was man noch machen oder versuchen könnte.
Bzw. allgemein mal im Netz recherchieren ob es möglicherweise jemanden gibt der eine ähnliche Problematik wie Du hatte und das lösen konnte, möglicherweise findet sich dort etwas.

Hast Du schon mal versucht Olivenöl direkt auf die derzeit schmerzende Stelle zu applizieren, möglicherweise würde es dann wenigstens dort besser werden? Das würde ich auch mal versuchen.
Für den Darm ist es übrigens wichtig kaltgepresstes Öl zu sich zu nehmen, informier Dich mal darüber im Internet, d.h. über die Erkenntnisse von Dr. Johanna Budwig.
25  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Mein Versuch am: 21. Juli 2012, 21:20:37
Hallo,

hmmm dann würde ich auf jeden Fall noch das MRT machen lassen und erst mal schauen, ob dabei etwas herauskommt.

Solange keine Diagnose feststeht würde ich nichts machen, sondern abwarten. Und wenn Du vom Pontius zum Pilatus gehen mußt und noch x-weitere Meinungen einholen mußt. Merke: Gute Ärzte sind SCHWER zu finden heutzutage, das kann länger dauern. Oft sind auch eigene Arbeit / eigene Recherchen gefragt,  um einen guten Arzt ausfindig zu machen, der das Problem möglicherweise aufdecken kann....

LG

Darmhilfe
26  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Mein Versuch am: 11. Mai 2012, 11:58:28
Hallo,

leider habe ich bereits alles was mir dazu einfiel geschrieben d.h. ich kann Dir diese Entscheidung nicht abnehmen...

Wenn ich Du wäre würde ich weitere ärztliche Meinungen einholen und zwar solange, bis eine klare Diagnose feststeht.

Liebe Grüße

Darmhilfe
27  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Mein Versuch am: 22. April 2012, 22:59:17
Hallo,

ich empfehle zum Vitamin C das folgende Buch zu lesen und sich nicht von der Anti-Vitamin-C Propaganda und den irreführenden Angaben daß der Körper nur extrem wenig Vitamin C brauche blenden zu lassen:
http://www.amazon.de/Linus-Paulings-Forschungsergebnissen-gesund-werden/dp/3938456140/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1335131307&sr=1-2
Überflüssiges Vitamin C ist solches, das der Körper nicht mehr verwerten kann, also sehr hohe Dosen. Vitamin C ist u.a. für die Gefäßqualität sehr wichtig. Beim Vitamin C kommt es auf die Dosis an.

Hier eine sehr kurze, skizzenhafte Einführung zum Thema Vitamin C:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-c-bei-krebs-ia.html

Ich glaube Du überschätzst die schulmedizinischen Bluttests (diese sind nur sehr grob, will man es genauer wird es sehr teuer und das darf man selbst bezahlen und dabei kann auch längst nicht alles festgestellt werden) und unterschätzst die Wichtigkeit einer guten Ernährung. Du warst früher sicher mal fitter - vor der Fastfood Zeit. Nun der Körper kann jederzeit in zwei Richtungen gehen, entweder in Richtung Besserung oder weiterer Verschlechterung und dreimal darfst Du raten, woran das (hauptsächlich) liegt. Deswegen sagte wohl schon Hippokrates, der Vater der Medizin: Lasst eure Nahrungsmittel eure Heilmittel sein...

LG

Darmhilfe
28  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Mein Versuch am: 16. April 2012, 17:44:29
@Getdown
Was der Naturheilpraktiker sagt ist korrekt, über die Ernährung läßt sich SEHR viel machen und dadurch können im Körper sehr viele Heilungsprozesse angeregt werden. Es ist gut möglich, daß Dein spezifisches Problem sich dadurch im Laufe der Zeit bessert. Solange bei Dir keine klare bzw. eindeutige Diagnose feststeht, würde ich Dir erst mal dazu raten, Dich eines möglichst gesunden Lebenswandels zu befleißigen und einfach abzuwarten, ob sich die Situation bessert oder nicht. Wegen der Analvenenthrombose das deutet auch auf Mineralienmangel etc. hin, d.h. der Körper kann die Gefäßqualität nicht aufrechterhalten. Informier Dich mal über Padma 28, grüne Smoothies www.grünesmoothies.de und über Vitamin C (Vitamin C ist für sich alleine genommen schon SEHR wichtig, am besten in Form von Natriumaskorbat einnehmen (gepuffertes Vitamin C)). In den Chips ist "schlechtes Fett" d.h. diese hochgehärteten Industriefette etc., das muß der Körper dann irgendwie ausscheiden und eines der Ausscheidungsorgane ist die Haut. Dasselbe gilt für isolierten Zucker, der auch nicht gesund ist. D.h. also Du sollest Dich mal möglichst umfassend über Gesundheitsthemen informieren und mal versuchen, Deine Ernährung usw. auf möglichst gesund umzustellen. Du kannst davon ausgehen daß das sehr viel Positives bewirken würde :-) Soweit mal wieder ein paar Tipps von mir!

@Renitent
Danke für das interessante Feedback und die lieben Worte :-)
Ich würde mich freuen, wenn Du über Deine oben geschilderten Erfahrungen hier:
http://www.amazon.de/Natur-wei%C3%9F-besten-Jonathan-Isbit/dp/3868584749/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1334594596&sr=8-1
eine kleine Rezension schreiben könntest (wenn Du das nicht schon gemacht hast :-D) :-)

Liebe Grüße

Darmhilfe
29  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Mein Versuch am: 02. April 2012, 15:07:27
Können die nicht mit einem Endoskop reinfahren und schauen, ob sie was sehen bzw. wurde das nicht schon längst gemacht (Rektoskopie bzw. Koloskopie)? Wenn das noch nicht gemacht wurde dann wird es langsam Zeit. Ggf. auch in Vollnarkose dann brauchst auch keine Schmerzen etc. zu befürchten. Das würde ich auf jeden Fall machen (lassen). Es muß zunächst eine vernünftige und eindeutige Diagnose feststehen, wenn das nicht der Fall ist, würde ich GAR NICHTS machen lassen, schon gar keine weiteren Operationen (wobei sich die Frage stellt inwieweit dieses Problem nicht Folge einer der ersten Operationen ist...). Ich würde die Herren und Damen auch mit den völlig widersprüchlichen Diagnosen konfrontieren, auf das Gestammel zur Rechtfertigung wäre ich gespannt. Wenn mit dem Endoskop was festgestellt wurde dann laß Dir die Bilder der betreffenden Stelle bzw. dort, wo sie was erblickt zu haben glauben, in Kopie geben (digital - eigene Sicherungskopien erstellen!) samt Diagnose und befrag wieder andere Ärzte zu ihrer Meinung über diese Diagnose. Weiters würde ich nachforschen ob man ggf. auf einem MRT oder mit einem anderen bildgebenden Verfahren an der Stelle noch etwas erkennen könnte, generell ist es so daß sich Ärzte heutzutage massiv scheuen, alles an Diagnostik durchführen zu lassen, was möglicherweise noch diagnostische Erkenntnisse erbringen könnte, weil es geht der armen, armen kranken Kasse ja soo schlecht. Darüberhinaus darfst Du btw niemals die Diagnose des ersten Arztes mitbringen, Ärzte richten sich meines Wissens immer nach der Diagnose des ersten Arztes (egal wie falsch oder huschpfusch, dann sind sie die Verantwortung und die Arbeit los)...d.h. also die Ärzte immer "ins Vakuum" laufen lassen, die sollen sich ruhig selbst um eine Diagnose bemühen. Wenn Du dann 10 Ärzte befragt hast und 10 Diagnosen hast, die nicht mal peripher zusammenpassen, dann weißt Du, daß die nur rätseln und mit sinnlosen Operationen ein Geschäftchen machen wollen. Fazit: Ohne vernünftige Diagnose solltest gar nichts machen.

Beim Heilpraktiker wirst Du, fürchte ich, vor allem viel Geld lassen. Ich denke vernünftige Heilpraktiker würden da gleich mal die Waffen strecken und Dich zum Schulmediziner um eine Diagnose schicken, "geschäftstüchtige" hingegen würden Dir vermutlich teure "Wohlfühltherapien" verkaufen, die nichts schaden und nichts (oder nur wenig) nützen.

Soweit meine Einschätzung...
30  Das deutsche Darmhilfe.de Forum / Hämorrhoiden / Re:Mein Versuch am: 13. März 2012, 00:20:17
Hallo,

sorry für die verspätete Antwort.

Hmmm als Alternative gäbe es noch die Möglichkeit der maximalen Entlastung des gesamten Darmsystems durch eine längere Fastenkur (z. Bsp. professionell in einer Fastenklinik), das würde sich möglicherweise noch lohnen das zu probieren. Bzw. dem Körper mehr Zeit geben, da sich ja bereits Erfolge eingestellt haben. Das würde ich mir noch überlegen. Generell sollte man sich, bevor man fastet, ausführlich über das Thema informieren anhand der entsprechenden Fachliteratur, besonders wichtig ist z.Bsp. den Körper weiterhin mit Flüssigkeit, Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen etc.. - auf alle Fälle könnte sich dies als sehr lohnend erweisen.

Du könntest auch noch Stuhlerweicher wie Laevolac probieren ob das irgendetwas ändert, wenn das etwas ändert dann wäre meiner Meinung nach eine Fastenkur umso mehr angezeigt, damit sich die "Problemstelle" erholen kann.

Wenn das Problem wirklich das ist, das diagnostiziert wurde, dann könnte die Operation das Problem beheben. Aber wenn das nicht der Fall ist dann könnte die Operation das Problem genausogut "einzementieren" und der Arzt würde dann klarerweise das Geld einstreichen und sich ansonsten "abputzen". Zu fassen kriegt man die werten Herren normalerweise nie, da sie sich vor Gericht immer gegenseitig decken, d.h. also das ist alles ohne Netz und doppelten Boden und auf eigenes Risiko. Also ich würde da wallfahren gehen und davor noch reichlich beten, um mir da klar zu werden, was zu tun ist, denn daß man Ärzten nicht unbedingt trauen kann, kann man z. Bsp. im www.symptome.ch Forum nachlesen.

Du solltest auf jeden Fall noch -->einige weitere zusätzliche ärztliche Meinungen einholen<-- - und wenn dabei das übliche A sagt Z, B sagt Y, C sagt X herauskommt und jeder was anderes sagt dann weißt Du immerhin, daß Du gerade dabei bist, mit Deiner Gesundheit zu spielen ... und daß die werten Herren nur Kohle machen wollen und keiner eine Ahnung hat, was bei Dir in Wirklichkeit das Problem ist...und in diesem Fall würde ich ganz fein die Finger von einer Operation lassen (besonders wenn von Seiten der werten Ärzte Druck gemacht wird), solange, bis man sich seitens der werten Herren Gelehrten auf eine gemeinsame Diagnose einigt und mal ausnahmsweise zwei dieser Zunft das gleiche sagen. Denn man möchte meinen, daß das möglich sein sollte und wenn nicht sollte man sich als Patient gut überlegen, ob man auf Verdacht an sich rumschnipseln lassen möchte...

Naja das waren meine Gedanken dazu, ich hoffe etwas davon hilft Dir weiter :-)

Liebe Grüße

Darmhilfe

P.S.: Wenn Du dich bereits für eine Operation entschieden hast dann empfehle ich Dir, davor noch reichlich zu beten, daß der Arzt bei der Operation das Richtige tut und alles gut geht etc.. Kannst dran glauben oder auch nicht, aber tun solltest es, schaden wirds nichts :-)
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